Freitag, 26. Juni 2026

FujitsuDatenanalyse senkt Energieverbrauch

[09.10.2023] In Zusammenarbeit mit Dataport und der Gemeinde Barsbüttel hat Fujitsu den Energieverbrauch in öffentlichen Gebäuden in der schleswig-holsteinischen Kommune optimiert.

Der IT-Konzern Fujitsu hat in der schleswig-holsteinischen Gemeinde Barsbüttel mit innovativen Mess- und Analyseverfahren nicht nur den Energieverbrauch in öffentlichen Gebäuden optimiert, sondern auch die Luftqualität überwacht und verbessert. Wie das Unternehmen mitteilt, wurden in einem sechsmonatigen Pilotprojekt in verschiedenen öffentlichen Gebäuden Sensoren installiert, die in Echtzeit Daten zu Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Lichtintensität und CO2 erfassen.
Die gesammelten Daten wurden auf der IoT Operations Cockpit Plattform von Fujitsu analysiert und visualisiert. Die Ergebnisse zeigen laut Fujitsu, dass die Raumbedingungen aufgrund deutlich zu hoher Temperaturen und CO2-Werte dringend verbessert werden müssen. So wurden in den Klassenräumen der Gemeinschaftsschule CO2-Werte von über 6.000 ppm gemessen, während der empfohlene Grenzwert bei 1.000 ppm liegt.
Katrin Schleife von Fujitsu unterstreicht die Bedeutung der Ergebnisse: „Die Zusammenarbeit mit der Gemeinde Barsbüttel zeigt eindrucksvoll die Relevanz einer zuverlässigen Datenerhebung und -analyse. Die gemessenen Abweichungen von den empfohlenen Normwerten haben nicht nur Auswirkungen auf die Nachhaltigkeitsbilanz, sondern auch auf die Arbeits- und Lernumgebung in öffentlichen Gebäuden.“
Durch die Auswertung dieser Daten konnte die Gemeinde Barsbüttel gezielte Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität und zur Senkung des Energieverbrauchs ergreifen. Das Projekt ist laut Fujitsu das erste seiner Art in der Kommunalverwaltung und das Ergebnis einer Zusammenarbeit von Fujitsu mit dem IT-Dienstleister Dataport. Es setze neue Maßstäbe für nachhaltige, effiziente und komfortable Arbeits- und Lernumgebungen und zeige, wie Technologie die Lebensqualität verbessern kann.





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