Samstag, 21. März 2026

DortmundStudie zur Lade-Infrastruktur

[15.02.2024] Damit die Stadt Dortmund ihre Nutzfahrzeugflotte auf E-Mobilität umstellen kann, muss sie mehr Lademöglichkeiten an den Betriebshöfen schaffen. Eine Studie soll nun zeigen, wie das gelingen kann.

Eine Studie soll aufzeigen, wie die Stadt Dortmund mehr Lademöglichkeiten auf ihren Betriebshöfen schaffen kann. Wie die Stadt mitteilt, ist dies die Voraussetzung dafür, dass die Stadt bei ihrer Nutzfahrzeugflotte verstärkt auf klimafreundliche Antriebstechniken setzen kann.
Seit dem Jahr 2012 ersetze die Stadt Dortmund immer mehr Dieselfahrzeuge ihrer Flotte durch E-Fahrzeuge. Der Anteil der E-Autos bei den leichten Nutzfahrzeugen bis 3,5 Tonnen sei dadurch stetig gewachsen. Ziel sei es, Dienstfahrten so umweltfreundlich wie möglich zu gestalten und so einen wichtigen Beitrag zur Einhaltung der städtischen Klimaziele zu leisten.
Aktuell befänden sich 120 reine E-Pkw in der städtischen Flotte. Die Fahrzeuge von Feuerwehr, Kulturbetrieben und Theater seien darin nicht enthalten und würden in der Studie nicht berücksichtigt. Zu den 120 Pkw kämen 54 elektrisch betriebene leichte Nutzfahrzeuge (bis 3,5 Tonnen). Die Elektrifizierungsquote liege bei den Pkw bei rund 64 Prozent und bei den leichten Nutzfahrzeugen bei rund 21 Prozent.
Auch bei den Nutzfahrzeugen mit einem zulässigen Gesamtgewicht ab 3,5 Tonnen soll in Zukunft nach und nach Diesel durch E-Antrieb ersetzt werden. Bisher sei die Marktverfügbarkeit in diesen Fahrzeugklassen eingeschränkt gewesen, was sich aber in den kommenden Jahren ändern soll.
In der Machbarkeitsstudie sollen Lösungen für Lademöglichkeiten aufgezeigt und auch die Frage, wie möglichst viel grüner Strom genutzt werden kann, beantwortet werden. Zudem werde geprüft, welche Förderprogramme für den Ausbau der Infrastruktur zur Verfügung stehen und welchen Einfluss die Flotten-Umrüstung auf den CO2-Absenkpfad haben wird.
Die Ergebnisse flößen in das Dortmunder Klimabarometer ein. Wichtige Bausteine für die Studie seien die Erkenntnisse aus dem Teilprojekt „Städtische Mobilität“ für das Handlungsprogramm „Klima-Luft 2030“, der „Masterplan Mobilität 2030“ sowie die europaweite Klimastrategie. Hierzu gehöre auch der Ratsbeschluss zur Beteiligung Dortmunds an der EU-Mission „100 klimaneutrale und intelligente Städte bis 2030“ vom Dezember 2022. Darin werde das Ziel ausgerufen, Klimaneutralität in Dortmund nach Möglichkeit schon bis zum Jahr 2030 zu erreichen.
Die Fahrzeugflotte der Stadt Dortmund verteile sich auf mehr als 30 Standorte im gesamten Stadtgebiet einschließlich der Betriebshöfe. Die meisten Nutzfahrzeuge seien für das Tiefbauamt, das Grünflächenamt und den Eigenbetrieb Stadtentwässerung im Einsatz.



Stichwörter: Elektromobilität, Dortmund


Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Elektromobilität

eMob#2: Fachkonferenz zur E-Mobilität

[20.03.2026] Die Fachkonferenz eMob#2 stellt aktuelle Lösungen für Lade-Infrastruktur, Flottenmanagement und Abrechnung in den Mittelpunkt. Das Branchentreffen Ende April in Frankfurt am Main zeigt, wie Betreiber ihre E-Flotten effizienter steuern und abrechnen können. mehr...

Flotte! Der Branchentreff: Hager präsentiert witty flex

[17.03.2026] Hager stellt mit witty flex eine bidirektionale Ladestation für Elektrofahrzeuge vor. Das System soll Energie nicht nur ins Auto laden, sondern auch ins Gebäude zurückspeisen – und zeigt damit, wohin sich Lade-Infrastruktur für Gebäude und Flotten entwickelt. mehr...

Rheinmetall/TankE: Kooperation zu Ladebordsteinen

[16.03.2026] Rheinmetall und TankE wollen den Ladebordstein als integrierte Lade-Infrastruktur für Elektrofahrzeuge in die Fläche bringen. Die strategische Partnerschaft soll den Ausbau öffentlicher und privater Ladepunkte beschleunigen – vor allem dort, wo klassische Ladesäulen an Platz- oder Bauvorgaben scheitern. mehr...

Hamburg: 120. öffentlicher Ladepunkt in Betrieb genommen

[13.03.2026] Der Energieversorger enercity hat in Hamburg seinen 120. öffentlichen Ladepunkt für Elektroautos in Betrieb genommen und führt erstmals intelligentes Laden an AC-Ladesäulen ein. Die Funktion soll Ladekosten senken und ist Teil eines groß angelegten Ausbaus der Lade-Infrastruktur der Hansestadt bis 2027. mehr...

Frankfurt am Main: Stadt plant zusätzliche Ladepunkte

[06.03.2026] Frankfurt am Main startet eine neue Ausbauphase für öffentliche Ladepunkte und bereitet die Vergabe weiterer Standorte an private Betreiber vor. Ziel ist ein stadtweiter Roll-out mit rund 2.500 zusätzlichen Ladepunkten, um den wachsenden Bedarf der Elektromobilität zu decken. mehr...

Enervie: Kooperation für mehr E-Lkw

[23.02.2026] Die Enervie Gruppe und die Jürgens Gruppe möchten den Nutz- und Schwerlastverkehr in der Region elektrifizieren. Dazu sind neue E-Lkw-Flotten und Ladepunkte auf Betriebshöfen geplant. Ein erstes Projekt wird in Lüdenscheid umgesetzt. mehr...

Zwei neue Elektro-Nutzfahrzeuge der Mainzer Entsorgungsbetriebe stehen vor einem modernen Verwaltungsgebäude: links ein weißer Iveco-Transporter mit Ladefläche, rechts ein größerer Mercedes-Benz-Lkw. Vor beiden Fahrzeugen informieren grüne Aufsteller über die Ausstattung und den Einsatz im kommunalen Betrieb.

Rheinland-Pfalz: E-Fahrzeuge im Mainzer Fuhrpark

[11.02.2026] Das Land Rheinland-Pfalz unterstützt die Mainzer Entsorgungsbetriebe bei der Anschaffung neuer Elektro-Nutzfahrzeuge. Aus dem Kommunalen Investitionsprogramm Klimaschutz und Innovation fließen rund 4,6 Millionen Euro. mehr...

Ennepe-Ruhr-Kreis: Wo fehlen öffentliche Ladestationen?

[11.02.2026] Im Ennepe-Ruhr-Kreis sollen Bürgerinnen und Bürger Hinweise geben, wo öffentliche Ladestationen für Elektroautos fehlen. Die Kreisverwaltung sammelt die Vorschläge online als Grundlage für ein neues Lade-Infrastrukturkonzept. mehr...

Öffentliche Ladesäule für Elektroautos in einem Wohngebiet, an der ein weißes E-Auto angeschlossen ist und lädt.

Ladeinfrastruktur: Planungstool für Ladesäulen

[06.02.2026] Kommunen erhalten ein neues digitales Werkzeug für den Ausbau öffentlicher Ladepunkte. Das kostenlose Planungstool soll vor allem Städten und Gemeinden mit wenig Erfahrung Orientierung geben. Es wurde von der Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur entwickelt. mehr...

Würzburg: 15. Platz im VDA-Ranking zur Elektromobilität

[20.01.2026] Würzburg verfügt über 388 öffentliche Ladepunkte und erreicht damit im aktuellen VDA-Städteranking Platz 15. Der regionale Versorger WVV sieht sich dadurch in seiner Ausbaustrategie für Elektromobilität bestätigt. mehr...

TU Darmstadt: Forschungsprojekt zu KI-gestütztem Energiemanagementsystem

[12.01.2026] Ein Forschungsprojekt an der TU Darmstadt entwickelt ein KI-gestütztes Energiemanagementsystem für elektrische Nutzfahrzeugflotten, das Ladeprozesse mit dem Strommarkt verzahnt. Ziel ist es, Netze zu stabilisieren, Kosten zu senken und erneuerbare Energien besser zu nutzen. mehr...

Gera: Zehn weitere E-Busse für ÖPNV

[09.01.2026] Gera erhält weitere zehn Elektrobusse für den öffentlichen Nahverkehr. Die Anschaffung wird mit 4,4 Millionen Euro aus EU-Mitteln gefördert und schließt auch neue Lade-Infrastruktur ein. mehr...

Schweinfurt: 17 neue E-Busse in Betrieb

[19.12.2025] Mehr als die Hälfte der Stadtbusflotte in Schweinfurt fährt nun elektrisch. Die Stadtwerke haben 17 zusätzliche E-Busse in Betrieb genommen und damit einen weiteren Schritt zur Elektrifizierung des Nahverkehrs vollzogen. mehr...

bericht

Second-Life-Batterien: Innovation trifft Ressourceneffizienz

[15.12.2025] E-Auto-Batterien landen oft im Recycling, obwohl sie noch einen Großteil ihrer ursprünglichen Speicherkapazität besitzen. Im Projekt UniSTA zeigen Uniper und STABL Energy, wie sich solche Second-Life-Batterien als Alternative zu neuen Speichersystemen nutzen lassen. mehr...

Hamburger Energienetze: eRound bündelt drei digitale Lösungen

[05.12.2025] Die Hamburger Energienetze bündeln unter der Marke eRound drei digitale Lösungen für Lade-Infrastruktur, Verteilnetze und Smart-City-Anwendungen. Ziel ist eine effizientere Steuerung der Energiewende und ein transparenter Blick auf den Zustand kritischer Infrastruktur. mehr...