Dienstag, 28. Juli 2026

BundesnetzagenturKar­te zur Ver­sor­gungs­qua­li­tät der Verteilernetzbetreiber veröffentlicht

[28.07.2026] Die Bundesnetzagentur hat eine Deutschlandkarte zur Versorgungsqualität der Stromverteilernetzbetreiber veröffentlicht. Sie macht Unterschiede bei Netzanschlüssen, Digitalisierung und Versorgungszuverlässigkeit sichtbar und soll den Wettbewerb um leistungsfähigere Netze fördern.

Die neue Deutschlandkarte der Bundesnetzagentur soll einen bundesweiten Vergleich ermöglichen.

(Bildquelle: GeoBasis-DE / BKG (2026) CC BY 4.0)

Eine neue Deutschlandkarte der Bundesnetzagentur zeigt Kennzahlen zur Versorgungsqualität der Stromverteilernetzbetreiber und ermöglicht damit erstmals einen bundesweiten Vergleich. Wie die Bundesnetzagentur mitteilt, sollen die Daten mehr Transparenz über die Leistungsfähigkeit der Netzbetreiber schaffen und Anreize für Verbesserungen setzen.

Nach Angaben der Behörde bildet die Karte zentrale Kennzahlen zur Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit der Verteilernetze ab. Sie zeigt unter anderem, wie lange Netzbetreiber im Durchschnitt für die Herstellung neuer Netzanschlüsse benötigen, welche Bereiche des Netzbetriebs bereits digitalisiert sind und wie viele Minuten Letztverbraucher im jeweiligen Netzgebiet durchschnittlich von Stromunterbrechungen betroffen waren.

Bundesnetzagentur-Präsident Klaus Müller sieht darin ein Instrument, um die Umsetzung der Energiewende vergleichbar zu machen. „Mit der Karte zur Versorgungsqualität schaffen wir Transparenz über die Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit, also die Energiewendekompetenz und den Digitalisierungsgrad der Verteilernetzbetreiber. So setzen wir Anreize für Verbesserungen“, sagt Müller.

Die Bundesnetzagentur will mit der Veröffentlichung die Fortschritte der Netzbetreiber bei Netzausbau, Digitalisierung und Versorgungsqualität für Branche, Verbraucher und Regulierungsbehörden sichtbar machen. Die Karte soll kontinuierlich erweitert werden. Derzeit basiert sie auf den Daten des Jahres 2024, die im Rahmen der Qualitätsregulierung erhoben wurden. Künftig sollen die Kennzahlen jährlich aktualisiert werden.





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