Samstag, 9. Mai 2026

CuxhavenBau der Siemens-Fabrik schreitet voran

[15.06.2016] Mit einem offiziellen Spatenstich ist die Hochbau-Phase der neuen Siemens-Fabrik eingeleitet worden. Am neuen Standort in Cuxhaven sollen Maschinenhäuser für Offshore-Windenergieanlagen hergestellt werden.
Mitte Juni starten die Hochbauarbeiten für die neue Siemens-Fabrik im Hafen von Cuxhaven.

Mitte Juni starten die Hochbauarbeiten für die neue Siemens-Fabrik im Hafen von Cuxhaven.

(Bildquelle: Siemens AG)

Im Sommer 2015 hatte Siemens den Bau einer Fabrik für Offshore-Windenergieanlagen in Cuxhaven bekannt gegeben (wir berichteten). Die neue Produktionsstätte entsteht derzeit direkt am Hafen auf einer Fläche von rund 170.000 Quadratmetern. Wie Siemens mitteilt, entspricht dies einer Fläche von 24 Fußballfeldern. Anfang März 2016 wurden 1.900 Betonpfähle mit einer Höhe von bis zu 30 Metern in das Baufeld am Elbufer gerammt. Jetzt hat der Hochbau im Rahmen eines Spatenstichs offiziell begonnen. Enak Ferlemann, parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, sagt: „An den deutschen Küsten von Nord- und Ostsee entwickelt sich eine neue Industrie, die nicht nur den Arbeitsmarkt, sondern auch die Energiewende gleichermaßen voran bringt. Cuxhaven ist klar auf Zukunftskurs.“ Und auch Günter Willbold, Leiter der Siemens Real Estate Deutschland, fand lobende Worte. Als erster Neubau eines Siemens-Werks seit 20 Jahren beweise die neue Produktionsstätte eindrucksvoll, dass Deutschland auch bei Produktionsstandorten eine Zukunft habe. Ab Mitte 2017 soll hier die Herstellung von Maschinenhäusern aus Generatoren, Naben und Gondelteilen für die Windturbinengeneration D7 beginnen. Durch die günstige Lage des neuen Standorts können teure Transporte über Land vermieden werden. Schwere Komponenten werden stattdessen direkt auf Transportschiffe verladen. In der neuen Fabrik sollen bis zu 1.000 Mitarbeiter beschäftigt werden. Die Investitionskosten belaufen sich auf 200 Millionen Euro.





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