Montag, 4. Mai 2026

HertenBetriebshof erntet Sonnenenergie

[18.07.2024] Eine ihrer bislang größten Photovoltaikanlagen errichten derzeit die Hertener Stadtwerke auf den Dächern des Zentralen Betriebshofs. Dank der Ausrichtung nach Osten, Süden und Westen ist die bestmögliche Stromproduktion über den gesamten Tag möglich.
ZBH-Betriebsleiter Gregor Born (l.) und Evangelos Kamarakis

ZBH-Betriebsleiter Gregor Born (l.) und Evangelos Kamarakis, Leiter der Abteilung Energiedienstleistungen bei den Hertener Stadtwerken, freuen sich über die Inbetriebnahme des neuen Sonnenkraftwerks.

(Bildquelle: Hertener Stadtwerke)

Eine Solaranlage wird künftig den Zentralen Betriebshof (ZBH) in Herten mit Strom versorgen. Wie die Hertener Stadtwerke mitteilen, ging bereits im Juni 2024 nach nur wenigen Wochen Montagezeit der erste, nach Süden ausgerichtete Teilbereich der 239,4 Kilowatt peak starken Anlage in Betrieb. Im Verlauf des Sommers folgen die nach Westen und Osten ausgerichteten Dachflächen, sodass letztendlich 544 Solarmodule auf fast 1.100 Quadratmetern Fläche grüne Energie liefern. „Einerseits fließt der Strom in die Bürogebäude vom Betriebshof und dem Hertener Immobilienbetrieb“, verrät Gregor Born, Betriebsleiter des ZBH. Da die etwa 100 Arbeitsplätze den Großteil ihres Strombedarfs zu tageslichtreichen Zeiten verzeichnen, kann die Anlage einen hohen Wirkungsgrad erzielen. „Außerdem werden unsere Lade- und Schnellladesäulen die Elektroflotte künftig auch mit Sonnenenergie betanken.“ Mit der Inbetriebnahme auf dem Dach des ZBH wächst der Bestand an Photovoltaikanlagen der Stadtwerke auf kommunalen Gebäuden in Herten auf elf. „Mit einem erwarteten Stromertrag von etwa 210.000 Kilowattstunden ist diese Photovoltaikanlage eine der größten, die wir bislang errichtet haben“, sagt Evangelos Kamarakis, der die Abteilung Energiedienstleistungen bei den Hertener Stadtwerken leitet. „Durch die Ausrichtung in drei Himmelsrichtungen ist eine zuverlässige Stromproduktion über den gesamten Tag hinweg garantiert. Noch in diesem Sommer kann die Anlage damit ihr ganzes Potenzial entfalten.“ Das kalkulierte Einsparpotenzial von jährlich fast 98 Tonnen CO2 wird laut den Stadtwerken den ökologischen Fußabdruck des Betriebshofs reduzieren. Auch die Energiekosten, die die Stadt Herten für den ZBH aufwenden muss, reduzieren sich langfristig. Nach weniger als einem Jahrzehnt soll sich die Anlage amortisiert haben.





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