Donnerstag, 12. März 2026

Uniper-StudieDienstleistungen sind bei EVU gefragt

[01.02.2019] Eine aktuelle Studie im Auftrag des Energiekonzerns Uniper bestätigt: Handelsnahe Dienstleistungen bei der Energiebeschaffung gewinnen für Stadtwerke zunehmend an Bedeutung.
Uniper-Studie belegt: Nachfrage nach handelsnahen Dienstleistungen bei Stadtwerken steigt.

Uniper-Studie belegt: Nachfrage nach handelsnahen Dienstleistungen bei Stadtwerken steigt.

(Bildquelle: Konexus)

Ob Marktberichte, Bilanzkreis-Management, Portfolio-Management oder Handelssignale: Die Nachfrage nach handelsnahen Dienstleistungen steigt bei Energieversorgern (EVU) künftig weiter an. Das ergab eine Marktstudie zum Strom-Beschaffungsverhalten von Stadtwerken, die das Beratungshaus Konexus im Auftrag von Uniper durchgeführt hat. Der Fokus der Studie lag dabei auf Energieversorgern mit einem Stromportfolio größer als 100 Gigawattstunden (GWh).
Laut der Studie stuft über ein Drittel (36 Prozent) der befragten EVU handelsnahe Dienstleistungen als „sehr wichtig“ ein. Damit liegt der Wert höher als bei jedem anderen Zukunftstrend in der Energiebeschaffung – wie zum Beispiel Kurzfristigkeit (33 Prozent) oder Digitalisierung (30 Prozent). Der Begriff Kurzfristigkeit bezieht sich auf die Präferenz von EVU, Energie immer weniger durch Termingeschäfte, die weit in der Zukunft liegen, und stattdessen zunehmend durch kurzfristige Geschäfte an der Börse – wie etwa Day-Ahead oder Intraday-Geschäfte – zu beschaffen. Darüber hinaus ordnen zwei Drittel (78 Prozent) den Bereich handelsnahe Dienstleistungen als mindestens „wichtig“ ein.
Uniper-Vertriebschef Gundolf Schweppe sagt: „Auch wir bei Uniper spüren den Trend der steigenden Nachfrage nach handelsnahen Dienstleistungen. Der Energiemarkt wird zunehmend komplexer und damit wird es auch für Stadtwerke und überregionale Versorger immer wichtiger, ihr Wissen zu bündeln und mithilfe der Expertise verlässlicher Partner ihre Portfolien bestmöglich zu managen.“
Ein weiteres Ergebnis der Studie: Energievertriebe haben unter den Stadtwerken im Vergleich die höchste Nachfrage nach Dienstleistungen. Darüber hinaus werden laut Studie vor allem kleine EVU zukünftig vermehrt Dienstleistungen zum Portfolio- und Risiko-Management nachfragen (von 3 Prozent auf 18 Prozent). Dieser Bereich verzeichne im Vergleich zur Studie des Vorjahrs mit 15 Prozent die höchste Steigerung aller Dienstleistungsangebote. Gundolf Schweppe bestätigt diese Tendenz: „Die Leistungen von Uniper Market Solutions als unabhängiges Beratungsunternehmen werden gerade von kleineren Stadtwerken immer mehr nachgefragt, sei es in Form der reinen Bereitstellung von Marktinformationen oder des aktiven Managements der Portfolien.“



Stichwörter: Unternehmen, Uniper, Konexus


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