Dienstag, 8. September 2026

SLHubEE-Anlagen schnell melden

[08.05.2024] Energieversorger können über SLHub Erneuerbare-Energien-Anlagen ihrer Kunden in wenigen Minuten anmelden.

Immer mehr Stadtwerke und Energieversorgungsunternehmen planen und realisieren Erneuerbare-Energien-Anlagen für ihre Kunden. Dabei übernehmen sie auch die Anmeldung beim zuständigen Netzbetreiber – ein mitunter aufwendiger Prozess. Die digitale EDL-Plattform SLHub erleichtert diesen Prozess nun. Sie ermöglicht nicht nur die Planung und Abwicklung von Non-Commodities wie Photovoltaikanlagen, Wärmepumpen und E-Ladesäulen, sondern auch die digitale und einheitliche Anmeldung beim Netzbetreiber.
Für diese Zusatzfunktion hat die Smart Living Hub GmbH (SLH) das Netzanschlussportal der Thüga SmartService GmbH (TSG) an den SLHub angebunden. Mit wenigen Klicks werden die notwendigen Informationen eingegeben. Das spart Zeit und Ressourcen und unterstützt einen reibungslosen Projektablauf. Die Plattform informiert auch über den Bearbeitungsstand und die Entscheidung zur Netzanmeldung.
Wer eine Einspeiseanlage oder ein anzeigepflichtiges Gerät wie eine Ladestation für Elektroautos oder eine Wärmepumpe installieren möchte, muss dies dem Verteilnetzbetreiber melden. Das übernehmen in der Regel die Unternehmen, die die Anlagen geplant oder installiert haben – also auch Stadtwerke und Energieversorgungsunternehmen (EVU), die ihren Kunden diese Energiedienstleistung anbieten. Je nach Netzbetreiber sind die Anforderungen und Meldewege unterschiedlich. Der daraus resultierende Wildwuchs an Anmeldeformularen und Abläufen bei den rund 900 Netzbetreibern macht die Netzanmeldung kompliziert und zeitaufwendig.
Die Stadtwerke Radolfzell haben die Vorteile einer digitalen und einheitlichen Netzanschlussmeldung erkannt. Sie nutzen den SLHub, um Photovoltaikanlagen, Ladepunkte und Wärmepumpen für ihre Kunden zu planen und abzuwickeln. Ist die gewünschte Anlage installiert, kann die Fachabteilung alle für die Netzanmeldung notwendigen Daten in den SLHub eingeben. Dazu gehören unter anderem Informationen wie der Standort der Anlage, der Name des Eigentümers, die Art der Anlage, der Name des Netzbetreibers und der Name des Anlagenbetreibers.
Mit drei weiteren Klicks wird der Antrag automatisiert an das Netzanmeldeportal gesendet.
Nun können die Netzbetreiber die Anfrage digital beantworten. Für beide Seiten entfallen bürokratische Schritte, die Bearbeitungszeit ist kürzer. Sobald die Anmeldung freigegeben oder abgelehnt wurde, erhalten die Projektverantwortlichen bei den Stadtwerken Radolfzell eine Benachrichtigung. Den Status können sie zudem direkt beim zugehörigen Projekt im SLHub einsehen. Das erleichtert die Verwaltung und die Nachverfolgung. Zudem sorgt die digitale Netzanmeldung für eine schnellere und reibungslosere Abwicklung.



Stichwörter: Netze | Smart Grid, SLHub


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