Freitag, 30. Januar 2026

Energie BurgenlandEnercon liefert Turbinen für 212 MW

[06.07.2020] Energie Burgenland aus Österreich lässt in sieben Windparks 51 Windenergieanlagen mit unterschiedlichen Enercon-Typen errichten. Baubeginn für das nächste Projekt ist noch im Sommer 2020.
Enercon liefert Turbinen für 51 Windkraftanlagen nach Österreich.

Enercon liefert Turbinen für 51 Windkraftanlagen nach Österreich.

(Bildquelle: Enercon)

Enercon hat mit dem Energieversorger Energie Burgenland eine weitere enge Zusammenarbeit beim Ausbau der Onshore-Windenergie in Österreich vereinbart. Wie Enercon mitteilt, haben beide Unternehmen kürzlich Verträge über die Lieferung von 51 Enercon Windenergieanlagen geschlossen. Das entspricht einem Gesamtumfang von 212 Megawatt. Die Anlagen unterschiedlichen Enercon-Typs aus verschiedenen Leistungsklassen sollen in sieben geplanten Windparks im Burgenland errichtet werden. Der Baubeginn für den Großteil der Projekte aus dieser Zusammenarbeit soll noch im Sommer 2020 erfolgen. „Wir freuen uns sehr, dass die Energie Burgenland erneut Vertrauen in unser Unternehmen und in unsere Technologie setzt“, sagt Paul Dyck, Country Sales Manager Österreich im Enercon Vertrieb.
Die Energie Burgenland hat bereits im Jahr 1997 auf die Erzeugung erneuerbarer Energie gesetzt. Damals wurde der erste Windpark in Zurndorf errichtet. Nach der Verabschiedung eines Ökostromgesetzes in Österreich, das die Stromerzeugung durch Windenergieanlagen regelt, startete laut Enercon im Jahr 2003 ein wahrer Bauboom. Innerhalb weniger Jahre entstanden im Nordburgenland die Windparks Neusiedl, Weiden, Gols, Pama, Neudorf, Kittsee, Parndorf und Potzneusiedl sowie ein weiterer Windpark in Deutschkreutz (Mittelburgenland). Bis heute sei die Energie Burgenland der größte Windstromproduzent und hat damit einen wesentlichen Beitrag zur rechnerischen Stromautarkie des Burgenlandes geleistet.
In der dritten Windausbaustufe soll das Erfolgskonzept weitergeführt werden. „Wir werden unsere Stromproduktion mit weniger aber moderneren Anlagen um rund 25 Prozent steigern können“, kündigen die Geschäftsführer Wolfgang Trimmel und Klaus Maras an.





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