ThügaErweiterung des Portfolios

Thüga hat unter anderem mit Vaillant einen Rahmenvertrag für Wärmepumpenlösungen unterschrieben.
v.l.: Dr. Tillmann von Schroeter, Geschäftsführer von Vaillant Deutschland; Dr. Matthias Cord, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Thüga AG
(Bildquelle: Thüga Aktiengesellschaft)
Die Thüga-Gruppe baut ihr Angebot im Bereich klimafreundlicher Heiztechnologien aus und wird durch neue Rahmenabkommen mit führenden Herstellern zum Komplettanbieter für Wärmepumpenlösungen. Wie Thüga mitteilt, ermöglichen es Verträge mit Viessmann, Vaillant und Buderus den Stadtwerken und Regionalversorgern innerhalb der Gruppe, ihren Kunden sofort einsatzbereite Pakete anzubieten – bestehend aus Wärmepumpe, Zubehör, Service und auf Wunsch auch der Installation durch zertifizierte Fachhandwerker.
Die Kooperation umfasst nicht nur hochwertige Geräte, sondern auch zentrale Komponenten wie Steuerungseinheiten und Wärmespeicher. Beratung, Service und ein Handwerker-Netzwerk gehören ebenfalls zum Gesamtpaket. Damit stellt die Thüga-Gruppe ihren Partnerunternehmen ein modulares System zur Verfügung, das laut Matthias Cord, stellvertretender Vorstandsvorsitzender von Thüga, „maximale Flexibilität und attraktive Konditionen“ ermöglicht.
Als einer der größten Wärmeversorger Deutschlands liefert die Thüga-Gruppe laut eigenen Auskünften jährlich rund 9.000 Gigawattstunden Wärmeenergie. Mit dem erweiterten Angebot rückt sie nun Wärmepumpen stärker in den Fokus und unterstützt damit die Wärmewende in Deutschland.
Tillmann von Schroeter, Geschäftsführer von Vaillant Deutschland, betont die Nähe zum Endkunden: „Im Schulterschluss mit der Thüga-Gruppe setzen wir die Wärmewende konsequent fort. Mit den Stadtwerken, Regionalversorgern und dem Fachhandwerk sind wir dabei ganz nah am Kunden vor Ort.“
Die Thüga-Gruppe gilt als größte Einkaufsgemeinschaft der deutschen Energiewirtschaft. Sie ermöglicht es ihren Partnerunternehmen, gemeinsam Materialien zu beschaffen – mit einem für 2024 veranschlagten Ausschreibungsvolumen von 1,6 Milliarden Euro. Mit der Integration von Wärmepumpen in diese Struktur sichert sich die Gruppe nicht nur stabile Lieferketten und wettbewerbsfähige Preise, sondern stärkt auch ihre Rolle als treibende Kraft in der kommunalen Energiewende.
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