BNetzAFördersätze für PV bleiben stabil
Die Fördersätze für Photovoltaikanlagen (PV) auf Gebäuden oder sonstigen baulichen Anlagen, die zwischen dem 1. Oktober und dem 31. Dezember 2016 in Betrieb genommen werden, bleiben auf dem aktuellen Niveau. Dies hat die Bundesnetzagentur (BNetzA) jetzt mitgeteilt. „Der Zubau liegt unverändert unter dem gesetzlichen Zubaukorridor. Daher bleiben die Fördersätze für Photovoltaik stabil“, sagt Peter Franke, Vizepräsident der BNetzA. Nicht betroffen hiervon sei die Förderung von PV-Anlagen auf Freiflächen. Die Förderhöhe für diese Anlagen wird seit Mitte 2015 über Ausschreibung ermittelt. Die wettbewerblich ermittelten Fördersätze seien von Runde zu Runde gesunken. Während der Fördersatz im April 2015 noch bei 9,17 Cent/Kilowattstunde lag, ist dieser bis zur fünften Ausschreibungsrunde im August dieses Jahres auf 7,25 Cent/Kilowattstunde gesunken. Laut Bundesnetzagentur zeigt dies, dass die hohe Wettbewerbsintensität in den Ausschreibungsrunden zu sinkenden Preisen geführt hat. Die Fördersätze für PV-Anlagen auf Gebäuden und sonstigen baulichen Anlagen werden weiterhin gesetzlich festgelegt und müssen nach den Regeln des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) monatlich ermittelt werden. Entscheidend hierfür ist der Zubau der vergangenen zwölf Monate. Der aktuelle Zubau liegt mit rund 1.096 Megawatt weiterhin unterhalb des gesetzlich festgelegten Zubaukorridors von 2.400 bis 2.600 Megawatt. Dieser Mechanismus wird künftig für alle PV-Anlagen gelten, die ab dem 1. Januar 2017 in Betrieb gehen und eine installierte Leistung von 750 Kilowatt oder mehr haben. Der Bezugszeitraum für den Zubau wird durch das neue EEG 2017 jedoch auf sechs Monate verkürzt. Außerdem wurde bestimmt, dass bei einer längeren Unterschreitung des Zielkorridors die Vergütungssätze schneller wieder steigen können.
http://www.erneuerbare-energien.de.
http://www.bundesnetzagentur.de/eeg-v
http://www.bundesnetzagentur.de/eeg-a
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