GISA/TMZFortsetzung der Zusammenarbeit

Vertragsunterzeichnung zwischen GISA und TMZ.
(Bildquelle: GISA GmbH)
Der IT-Dienstleister GISA und Thüringer Mess- und Zählerwesen Service (TMZ) setzen ihre Zusammenarbeit im intelligenten Messwesen fort und verlängern ihren Vertrag um weitere fünf Jahre. Wie die Kooperationspartner mitteilen, nutzt TMZ weiterhin die GISA Smart Energy Platform als zentrale IT-Basis für den Betrieb wichtiger Smart-Metering-Systeme.
Der neue Vertrag erweitert den Leistungsumfang der Plattform. Künftig betreibt GISA nicht nur Gateway Administration (GWA) und Meter Data Management (MDM beziehungsweise pEMT) im Software-as-a-Service-Modell, sondern erstmals auch das Controllable Local System (CLS beziehungsweise aEMT). Damit übernimmt der IT-Dienstleister den kompletten Betrieb dieser Komponenten in einem dreistufigen Modell, einschließlich Architektur- und Application-Management sowie Servicemanagement.
TMZ nutzt die Plattform bereits seit mehreren Jahren für zentrale Funktionen im intelligenten Messstellenbetrieb. „TMZ hat sich in den vergangenen Jahren zu einem wichtigen Marktpartner für die Gateway Administration und das Messdatenmanagement etabliert. Dies verdanken wir in großen Teilen einem stabilen, sicheren und skalierbaren IT-Betrieb der zentralen Kernsysteme bei GISA“, sagt Geschäftsführer Andreas Nehring.
Die Kooperation reicht bis ins Jahr 2017 zurück. Laut GISA-CEO Heino Feige prägen gemeinsame Projekte, die kontinuierliche Weiterentwicklung der Plattform und ein enger fachlicher Austausch die Zusammenarbeit. Gleichzeitig wuchs die Zahl der über die Plattform betriebenen Messsysteme kontinuierlich.
Technisch basiert die Plattform im Kern auf Software des Partners Robotron Datenbank-Software. GISA betreibt die Systeme zentral und stellt damit Infrastruktur und Anwendungen für den Smart Meter Roll-out bereit. Durch das SaaS-Modell reduziert TMZ nach Angaben der Unternehmen die Komplexität bei der Steuerung mehrerer IT-Dienstleister und kann den Betrieb der spezialisierten Kernsysteme skalieren, wenn die Zahl installierter Geräte steigt.
Beide Partner planen, die Zusammenarbeit über den Plattformbetrieb hinaus auszubauen. Im Fokus stehen zusätzliche Dienste zur Verarbeitung von Netzzustandsdaten, neue Projekte beim Onboarding von Kunden sowie gemeinsame Aktivitäten in der Branche. Ziel ist es, die Rolle beider Unternehmen im Markt für intelligentes Messwesen in Deutschland weiter zu stärken.
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