Albisheim/MarnheimHungerberg wird windkräftig
Bis Ende 2015 sollen auf dem Hungerberg zwischen Albisheim und Marnheim 13 Windkraftanlagen entstehen, die ersten noch im Laufe dieses Jahres. Wie das Unternehmen juwi mitteilt, entstehen die Anlagen auf den Gemarkungen unterschiedlicher Gemeinden. Im ersten Schritt seien sechs Anlagen in Gauersheim, zwei Anlagen in Albisheim sowie jeweils eine Windkraftanlage in Rittersheim und Bolanden geplant. Mit Kirchheimbolanden und Göllheim sind zudem zwei Verbandsgemeinden an dem Windpark in Rheinland-Pfalz beteiligt. „Die Energiewende sehe ich als eine große Chance für Deutschland“, sagt Friedrich Strack, Ortsbürgermeister von Albisheim. „Wir können zeigen, dass eine umweltfreundliche und nachhaltige Energieversorgung machbar ist und damit zum Vorreiter werden. Deshalb engagiert sich die Ortsgemeinde Albisheim schon lange für Windkraft. Den Energiepark Albisheim haben wir vor Jahren angestoßen, nun, im Sommer 2013, sind die Fundamente ausgehoben und damit der Grundstein für die Windräder gelegt.“ Hans Gittelmann, Ortsbürgermeister von Gauersheim ergänzt: „Viele Länder schauen auf Deutschland und darauf, ob die Energiewende hier funktioniert. Da sind vor allem die Gemeinden gefordert, denn hier werden mithilfe der Bauleitplanung die Weichen gestellt. Dazu leiste ich gerne meinen Beitrag. Ich freue mich, dass der Ortsgemeinderat von Gauersheim vor zwei Jahren ein einstimmiges Votum für den Windpark abgegeben hat.“ Dabei habe Gittelmann besonders das Pachtmodell überzeugt: Über den Flächenpool wird jeder Eigentümer, der Grundstücke in dem ausgewiesenen Gebiet hat, nach der Größe seiner Fläche finanziell an den Pachterträgen der Windenergieanlagen beteiligt. „So profitieren alle“, resümiert der Ortsbürgermeister von Gauersheim.
Wie juwi weiter mitteilt, werden die Anlagen im Windpark auf dem Hungerberg über 100 Millionen Kilowattstunden pro Jahr produzieren, womit rund 30.000 Haushalte versorgt werden können.
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