BayernwerkInnovator bei der GIS-Nutzung

Innovative GIS-Nutzung: Mobiler Servicetechniker des Bayernwerks aktualisiert Netzdaten vor Ort.
(Bildquelle: Hexagon)
Der Netzbetreiber Bayernwerk hat die Geographischen Informationssysteme (GIS) von fünf regionalen Versorgungsunternehmen vereinheitlicht. Dazu entschied sich die 100-prozentige Tochter des E.ON-Konzerns für die Produktpalette Intergraph G/Technology des Anbieters Hexagon inklusive der vorkonfigurierten Lösungen Intergraph G!NIUS als Plattform zur Migration und Konsolidierung der Altdaten und zur Erstellung eines einheitlichen Netzwerkmodells.
Das System nutzen nach Angaben von Hexagon heute rund 1.400 Mitarbeiter, um Netzinformationen abzurufen und Netzdaten zu aktualisieren. Die Hexagon-Lösungen seien nun zentrale Systeme des Netzbetreibers und dienen der technischen Prozessunterstützung in den Bereichen Netzdokumentation, Netzplanung, Bau, Netzberechnung, Netzverfolgung, Betriebsführung und Instandhaltung, Einspeise-Management, Dienstbarkeiten und Beauskunftung. Damit habe das Bayernwerk den unternehmensweiten Datenzugriff und die Entscheidungsunterstützung verbessert sowie die Betriebskosten gesenkt.
Für innovative Verbesserungen in Planung und Betrieb des Strom- und Gasnetzes erhielt das Bayernwerk jetzt den Icon Award 2017 von Hexagon. Steven Cost, Präsident von Hexagon Safety & Infrastructure, erklärt: „Bayernwerk ist ein Innovator bei der Nutzung von GIS-Lösungen für die Netzplanung und den Netzbetrieb, einschließlich des bundesdeutschen Umstiegs auf erneuerbare Energien.“
Das Bayernwerk ist damit in illustrer Gesellschaft. Laut Hexagon erhielten das kanadische Telekommunikationsunternehmen Bell Canada, das US Marine Corps Systems Command und die Polizei im indischen Bundesstaat Uttar Pradesh einen Icon Award 2017.
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