Mittwoch, 5. August 2026

Stadtwerke DachauKarte mit echtem Vorteil

[13.01.2016] Zur Kundenbindung setzen die Stadtwerke Dachau auf eine Kartenlösung mit direkter Integration in ein Abrechnungssystem für Versorgungsunternehmen. Die Dachauer Vorteilskarte soll Kunden auch dazu motivieren, in einen der Sonderverträge zu wechseln.
Die Vorteilskarte der Stadtwerke Dachau trägt zur Kundenbindung bei.

Die Vorteilskarte der Stadtwerke Dachau trägt zur Kundenbindung bei.

(Bildquelle: PEAK Agentur für Kommunikation/Press’n’Relations)

Kundenkarten tragen nur zu einer effektiven Kundenbindung bei, wenn sie ihren Inhabern echte Mehrwerte bieten. Vor diesem Hintergrund haben die Stadtwerke Dachau ihre neue Vorteilskarte nicht nur mit attraktiven Angeboten ausgestattet. Durch die enge Integration in das Abrechnungssystem Wilken ENER:GY wird sie zudem integraler Bestandteil des Portfolios, mit dem auch vertragsbezogene Angebote einfach realisiert werden können.
Die Entscheidung für die Einführung einer Kundenkarte fiel mit der Zielsetzung, ein echtes und vor allem flexibles Kundenbindungsinstrument zu schaffen. Eine einfache Rabattkarte kam deswegen ebenso wenig in Frage wie ein losgelöstes System, das nicht in die alltäglichen Geschäftsprozesse eingebunden ist. „Für uns war es entscheidend, eine Kartenlösung einzuführen, die uns alle Optionen für die Zukunft offenhält. Deswegen war die Integration in die operativen Systeme wie etwa die Abrechnung ein zentrales Kriterium bei der Auswahl. Denn die Karte musste mit unserem gesamten Angebotsspektrum gekoppelt werden können“, beschreibt Gernot von Natzmer, Leiter Vertrieb und Marketing bei den Stadtwerken Dachau, die Kriterien für die Auswahl. Die geforderte Integrationstiefe verbunden mit unterschiedlichsten Konfigurationsmöglichkeiten konnte am Ende nur der langjährige Software-Lieferant Wilken bieten. Denn mit seiner Wilken SmartCard bot er eine Lösung, die sowohl bei Versorgungsunternehmen wie den SWU Stadtwerken Ulm/Neu-Ulm im Einsatz ist, als auch in vielen Tourismusregionen. Dort können Gäste die unterschiedlichen Angebote über eine einheitliche Karte nutzen. Sie fungiert dabei als Identifikationsmedium, kann aber auch als Zahlungsmittel eingesetzt werden. Die Abrechnungslösung übernimmt das Clearing sowie die transparente Darstellung aller Geschäftsvorfälle einer unbegrenzten Zahl von Teilnehmern. „Damit bot Wilken als einziger Anbieter auf dem Markt eine Kartenlösung mit direkter Integration in ein Abrechnungssystem für Versorgungsunternehmen“, so von Natzmer.

Karte für Sondervertragskunden

Die Vorbereitungen zur Einführung begannen bereits im Sommer 2014. Während die Implementierung der Software kurzfristig abgeschlossen werden konnte, kam es bei der Installation der Leseterminals zunächst zu Verzögerungen. Zum einen stand nicht überall ausreichend Platz für die Aufstellung der Geräte zur Verfügung, sodass Umbaumaßnahmen erforderlich wurden. Zum anderen waren die gelieferten Geräte nicht sofort einsatzbereit und mussten teilweise angepasst werden. Dennoch stieß bereits die Ankündigung der Karte auf ausgesprochen großes Interesse. Innerhalb von nur wenigen Tagen gingen nach einer ersten Veröffentlichung mehr als 600 Anträge ein. Dabei wird die Karte gar nicht an jeden Kunden ausgegeben, sondern nur an diejenigen, die gültige Lieferverträge für die Produkte BestStrom, Wärmestrom oder VarioWärme besitzen. „Wir nutzen das Instrument auf diese Weise ganz gezielt dafür, Kunden aus der Grundversorgung zu motivieren, in einen der Sonderverträge zu wechseln“, erläutert von Natzmer. Dabei müssen sie zwar eine einjährige Vertragslaufzeit in Kauf nehmen, bekommen aber zusammen mit dem günstigeren Preis auch alle attraktiven Mehrwerte der Vorteilskarte, die ein ganzes Paket enthält: So sind auf der Karte fünf Freieintritte in die Dachauer Bäder genauso hinterlegt wie fünf kostenlose Einfahrten in die Parkhäuser, in denen damit jeweils einen ganzen Tag lang gratis geparkt werden kann. Neben diesen Einmalangeboten haben die Karteninhaber danach grundsätzlich bargeldlosen Zugang zu diesen Einrichtungen, die Abrechnung erfolgt später über Wilken ENER:GY und via Bankeinzug. In den Bädern sowie in der Altstadt können die Inhaber darüber hinaus das dortige WLAN frei nutzen. Dazu kommt als spezielles Angebot für Eigenheimbesitzer die Möglichkeit, sich von der Energieberatung der Stadtwerke kostenlos einen Energieausweis erstellen zu lassen.

Bargeldlos ins Bad

„Besonders der bargeldlose Eintritt zum Freibad hat sich in diesem heißen Sommer zum echten Renner entwickelt. Denn damit konnten die Inhaber der ersten Karten die Fast Lane nutzen und mussten sich nicht in den langen Schlangen an den Kassenschaltern anstellen“, berichtet Gernot von Natzmer. Bereits im Testbetrieb entwickelte sich die neue Vorteilskarte so ohne jegliche Werbung zu einem Publikumsliebling. Dies schlug sich auch in der aktuellen Kundenbefragung nieder: Dort wurde die Karte häufig bei der Frage genannt, was den Kunden spontan einfällt, wenn sie an die Stadtwerke denken.
Seit im Herbst 2015 die Werbung offiziell gestartet wurde, ist die Nachfrage weiterhin groß: Täglich gehen mehr als 20 Anträge ein. Dabei schätzen die Kunden vor allem auch die Transparenz. Denn über ein Online-Portal, das ebenfalls von Wilken entwickelt wurde, können sie jederzeit ihren persönlichen Kontostand einsehen und sich beispielsweise über anstehende Abbuchungen informieren. Im kommenden Jahr soll dieses Angebot im neuen Vertriebsportal von Wilken aufgehen, über das die Kunden der Stadtwerke dann einen zentralen Zugang zu allen ihren Verträgen haben – egal ob Strom, Gas, Wärme oder eben Kundenkarte. Ebenso stehen Informationen zu allen weiteren Tarifen zur Verfügung, es können neue Verträge abgeschlossen, Bankverbindungen geändert oder Umzüge gemeldet werden. „Die Karte wird so künftig zu einem integralen Bestandteil unseres Angebots, das sich zudem ständig an neue Anforderungen anpassen lässt“, beschreibt Gernot von Natzmer die Entwicklung. Auf diese Weise will er künftig nicht nur weitere Einrichtungen wie etwa die Eisbahn integrieren. Auch vertragsbezogene Angebote lassen sich über die Integration zur Abrechnung einfach abbilden.

Uwe Pagel ist Geschäftsführer der Press’n’Relations GmbH, Ulm.




Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Unternehmen

EnBW: RheinEnergie übernimmt Contracting-Geschäft

[05.08.2026] EnBW verkauft ihr bundesweites Contracting-Geschäft an RheinEnergie. Die Transaktion stärkt die Marktposition der Kölner im Energie-Contracting und zeigt zugleich, wie beide Unternehmen ihre Strategien für die Energiewende neu ausrichten. mehr...

naturstrom: Gewinnplus für das Geschäftsjahr 2025

[03.08.2026] naturstrom hat 2025 Umsatz, Gewinn und Energieabsatz gesteigert. Das Unternehmen will den finanziellen Spielraum nutzen, um flexible Stromangebote, eigene Erzeugungsanlagen und Wärmelösungen weiter auszubauen. mehr...

Steag Iqony Group: Nachhaltigkeitsbericht 2025 veröffentlicht

[31.07.2026] Die Steag Iqony Group hat ihren Nachhaltigkeitsbericht 2025 veröffentlicht. Darin beschreibt das Unternehmen den Umbau seines Energieportfolios und nennt Fortschritte bei Fernwärme, Emissionsminderung und Nachhaltigkeitsberichterstattung. mehr...

LichtBlick: Ankündigung neuer Investitionen

[21.07.2026] LichtBlick will bis 2030 insgesamt 700 Millionen Euro in eigene Energie-Infrastruktur und E-Mobilität investieren. Mit dem Ausbau von Speichern, Erzeugungsanlagen und Schnelllade-Infrastruktur richtet der Energieversorger sein Geschäft auf integrierte Energielösungen aus. mehr...

Der gläserne „Energiewürfel“ der Stadtwerke Konstanz steht auf einem modernen Unternehmenscampus. Das kubische Gebäude mit transparenter Glasfassade wird von einem klaren, tiefblauen Himmel und strahlendem Sonnenschein überragt. Rechts befindet sich ein mehrgeschossiges Bürogebäude, links rahmen Bäume und ein Carport den Vorplatz ein. Vor dem Energiewürfel führen Wasserspiele und bepflanzte Sitzbereiche zum Eingangsbereich und unterstreichen den modernen, nachhaltigen Charakter des Standorts.

Stadtwerke Konstanz: Wirtschaftliche Stabilität und Zukunftsinvestitionen

[20.07.2026] Die Stadtwerke Konstanz haben das Geschäftsjahr 2025 nach eigenen Angaben besser abgeschlossen als geplant. Trotz eines Jahresfehlbetrags nach Steuern seien Investitionen in Netze, Mobilität, Digitalisierung und Wasserversorgung fortgesetzt worden. Dazu trugen vor allem die ertragsstarken Geschäftsfelder bei. mehr...

rku․it: hsag AI Suite wird Teil von NextGen Market

[13.07.2026] rku․it nimmt die Anwendung hsag AI Suite in sein Partner-Ökosystem NextGen Market auf und erweitert damit sein Angebot für KI-gestützten Kundenservice in der Energiewirtschaft. Die Plattform soll Energieversorgern den Einsatz intelligenter Serviceprozesse erleichtern und lässt sich in unterschiedliche IT-Landschaften integrieren. mehr...

Hamburger Energienetze: Freie und Hansestadt profitiert vom Ergebnis

[10.07.2026] Die Hamburger Energienetze haben im Jahr 2025 ihre Investitionen in die Energieinfrastruktur deutlich erhöht und gleichzeitig ihre Gewinnabführung an die Stadt gesteigert. Nach Angaben des Unternehmens stiegen zudem Umsatz und Ergebnis nach Steuern gegenüber dem Vorjahr. mehr...

Call for Applications: Förderung von hessischen Energie-Start-ups

[09.07.2026] Der hessische Energie-Akzelerator genesis startet in die dritte Runde und öffnet erneut die Bewerbung für Green-Energy-Start-ups. Bis zum 31. Juli 2026 können sich junge Unternehmen aus Hessen um Unterstützung bei Validierung, Marktzugang und Skalierung bewerben. mehr...

STAWAG: Vorstand für weitere fünf Jahre verlängert

[07.07.2026] Wilfried Ullrich bleibt für weitere fünf Jahre Vorstand von STAWAG. Der Aufsichtsrat setzt damit in einer Phase der Energie- und Wärmewende auf Kontinuität an der Unternehmensspitze. mehr...

German Brand Award: Badenova hat Auszeichnung erhalten

[06.07.2026] Der regionale Energieversorger Badenova ist beim German Brand Award 2026 doppelt ausgezeichnet worden. Prämiert wurde der neue Markenauftritt, der den Wandel des Unternehmens zur Gestalterin der Energie- und Wärmewende sichtbar machen soll. mehr...

Stadtwerke Bochum: Milliardeninvestitionen geplant

[03.07.2026] Nach einem Gewinn von über 100 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2025 planen die Stadtwerke Bochum Investitionen von rund einer Milliarde Euro bis 2030 an. Schwerpunkte sind der Ausbau der Wärme- und Strominfrastruktur sowie die Digitalisierung der Energienetze. mehr...

Modernes Bürogebäude des Energieversorgers Entega mit mehreren Fahnenmasten, auf denen Entega-Flaggen wehen. Vor dem Gebäude befinden sich eine gepflegte Rasenfläche, ein Parkplatz mit Fahrrädern und Autos sowie Bäume. Der Himmel ist klar und sonnig.

Entega: Planzahlen übertroffen

[02.07.2026] Entega hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem höheren Betriebsergebnis als geplant abgeschlossen. Nach Unternehmensangaben sollen in den kommenden Jahren rund 1,1 Milliarden Euro in Strom- und Wärmenetze, Glasfaser sowie die Wasserinfrastruktur in Südhessen investiert werden. mehr...

Mainova: Starkes operatives Geschäft

[02.07.2026] Mainova hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem höheren bereinigten Konzernergebnis abgeschlossen. Gleichzeitig kündigte das Unternehmen Investitionen von rund 2,7 Milliarden Euro in den kommenden fünf Jahren an. mehr...

Außenansicht der RheinEnergie-Unternehmenszentrale: Das moderne, mehrgeschossige Bürogebäude mit heller Metall-Glas-Fassade trägt gut sichtbar den Schriftzug „RheinEnergie“. Im Vordergrund liegen eine gepflegte Rasenfläche und ein zylindrischer Lüftungsbau, links verläuft ein Fuß- und Radweg entlang einer Baumreihe. Der Himmel ist wolkenlos und blau.

RheinEnergie: Ergebnis gesteigert

[30.06.2026] RheinEnergie hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem Ergebnis vor Ertragsteuern von 275,6 Millionen Euro abgeschlossen. Nach Angaben des Unternehmens sollen die Überschüsse vor allem Investitionen in Energie-, Wärme- und Wasserinfrastruktur sowie in den Ausbau erneuerbarer Energien ermöglichen. mehr...

bericht

Trianel: Prognose deutlich übertroffen

[29.06.2026] Trianel hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem Vorsteuerergebnis von über 46 Millionen Euro abgeschlossen und die eigene Planung nach Unternehmensangaben um fast 50 Prozent übertroffen. Zwar blieben Umsatz und Gewinn unter den außergewöhnlich hohen Vorjahreswerten, die Geschäftsführung wertet das Ergebnis jedoch als Beleg für die Stabilität des Geschäftsmodells. mehr...