Quadra energyMigration in KISTERScloud

Quadra energy hat sein Energie- und Portfoliomanagement jetzt in die KISTERScloud verlagert.
v.l.: Damien Bartetzko, Head of Trading & Portfoliomanagement; Dennis Honke, Head of IT bei QUADRA
(Bildquelle: KISTERS)
Quadra energy hat seine Systeme für Energiedatenmanagement und Portfoliomanagement in eine Kubernetes-basierte SaaS-Umgebung von Kisters migriert. Wie das Unternehmen gemeinsam mit Kisters mitteilt, dauerte der eigentliche Wechsel aus dem bisher extern betriebenen Rechenzentrum nur einen halben Tag; die Vorbereitung bis zum Go-Live nahm weniger als drei Monate in Anspruch.
Damit verlagert der Düsseldorfer Direktvermarkter zentrale energiewirtschaftliche Kernprozesse aus einer klassischen On-Premise-Struktur in einen vollständig gemanagten Cloud-Betrieb. Betroffen sind neben den EDM- und PFM-Lösungen auch Anwendungen für Fahrplanmanagement, Bilanzkreisabrechnung und eine zentrale Datendrehscheibe. Nach Angaben der Beteiligten blieben während des Switch-over kritische Prozesse durchgehend verfügbar. Auch komplexe Schnittstellen, große Mengen an Marktkommunikationsmeldungen und zahlreiche Austauschdateien wurden mit nur minimaler Unterbrechung übertragen. Intraday- und Day-Ahead-Fahrpläne standen kurz darauf wieder produktiv bereit.
Auslöser für den Umstieg war das starke Wachstum von Quadra energy in der Direktvermarktung. Mit steigenden Volumina nahmen auch die Anforderungen an Integrationstiefe, Rechenleistung und Flexibilität zu. Das Unternehmen entschied sich deshalb gegen den bisherigen Betrieb als System-Mandant in einem externen Rechenzentrum und für ein skalierbares Software-as-a-Service-Modell. „Die Migration unserer EDM- und PFM-Lösungen in die KISTERScloud hat zu deutlich mehr Stabilität, Skalierbarkeit, Sicherheit und Robustheit geführt und ergänzt unser technologisches Gesamtbild ideal“, sagt Dennis Honke, Head of IT von Quadra energy. Die Anwendungen seien ein zentraler Baustein innerhalb der KI-gestützten Energiemanagement-Plattform Q.nect.
Kisters sieht in dem Projekt einen Beleg dafür, dass sich auch hochkritische energiewirtschaftliche Kernsysteme in kurzer Zeit in moderne Cloud-Architekturen überführen lassen. Die neue Umgebung verteilt die Anwendungen auf eine skalierbare Kubernetes-Infrastruktur, sodass Rechenressourcen bedarfsgerecht wachsen können. Gleichzeitig übernimmt Kisters Betrieb, Wartung, Updates und Support im Managed Service. Das soll die Systemstabilität erhöhen und Erweiterungen vereinfachen.
Nach dem erfolgreichen Umzug plant Quadra energy bereits die nächsten Ausbaustufen. Vorgesehen sind die Anbindung des MaKo-Adressbuchs von Kisters sowie zusätzliche Portfoliomanagement-Funktionen aus der Produktfamilie BelVis+ PFM. Damit will das Unternehmen seine Handels-, Bilanzkreis- und Marktkommunikationsprozesse weiter automatisieren und enger verzahnen.
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