Gemeindewerke Enkenbach-AlsenbornKlimaStadtWerk des Monats Dezember

Die Gemeindewerke Enkenbach-Alsenborn sind KlimaStadtWerk des Monats Dezember.
v.l.: Andreas Alter, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn; Anita Frank, stellvertretende Leiterin der Gemeindewerke; Jürgen Wenzel, Ortsbürgermeister Enkenbach-Alsenborn ; Verena Gal, Projekt-Managerin Kommunaler Umweltschutz der DUH; Li
(Bildquelle: Gemeindewerke Enkenbach-Alsenborn)

Die Gemeindewerke Enkenbach-Alsenborn sind KlimaStadtWerk des Monats Dezember.
v.l.: Andreas Alter, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn; Anita Frank, stellvertretende Leiterin der Gemeindewerke; Jürgen Wenzel, Ortsbürgermeister Enkenbach-Alsenborn ; Verena Gal, Projekt-Managerin Kommunaler Umweltschutz der DUH; Li
(Bildquelle: Gemeindewerke Enkenbach-Alsenborn)
Die Gemeindewerke Enkenbach-Alsenborn aus Rheinland-Pfalz sind das KlimaStadtWerk des Monats Dezember. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) zeichnet den Versorger für sein Konzept eines virtuellen Kraftwerks im eigenen Anlagenpark aus, das ab dem Jahr 2015 stufenweise realisiert werden soll. Mit dem Plan zeigt der kommunale Eigenbetrieb beispielhaft auf, wie sich eine verbrauchsnahe Erzeugung aus erneuerbaren Energien im ländlichen Raum optimieren, der Ausstoß von Treibhausgasen bei der Stromerzeugung verringern sowie ein Vertriebsmodell für eigenen Grünstrom umsetzen lässt, so die Begründung der Jury. Laut DUH haben die Gemeindewerke konsequent einen Anlagenpark zur Stromerzeugung auf Basis erneuerbarer Energien aufgebaut. Durch den Betrieb eines Biomasseheizkraftwerks, einer Photovoltaik-Freiflächenanlage sowie kleinerer Photovoltaik-Anlagen decken sie bereits heute rund 38 Prozent der Gesamtstromlieferungen im gemeindeeigenen Stromnetz ab. Ab 2015 werden diese dezentralen Erzeugungseinheiten mithilfe einer Software zu einem virtuellen Kraftwerk zusammengeschaltet. „Mit dem Betrieb unserer regenerativen Kraftwerke sparen wir bereits heute rechnerisch über 10.000 Tonnen Kohlendioxid jährlich ein“, erklärt Ortsbürgermeister Jürgen Wenzel (CDU). „Zukünftig möchten wir alle neuen Erzeugungsanlagen in das System des virtuellen Kraftwerks integrieren. Wenn die Vernetzung implementiert ist, werden unsere Gemeindewerke auch unabhängiger vom Stromeinkauf aus fossilen Quellen und in der Preisbildung sein.“ Verena Gal, Projekt-Managerin im Bereich Kommunaler Umweltschutz der DUH: „Die Gemeindewerke Enkenbach-Alsenborn denken bereits weit über den reinen Ausbau der erneuerbaren Energien hinaus.“ Gerade für ein kleines Gemeindewerk sei das außergewöhnlich. Das Projekt verdeutliche jedoch auch, dass der Aufbau einer intelligenten Anlagenvernetzung und besonders von Speicherkapazitäten ohne den Rückgriff auf Fördermittel für Stadtwerke heute in den wenigsten Fällen wirtschaftlich ist. Mit der Auszeichnung der Gemeindewerke Enkenbach-Alsenborn wurde das letzte von insgesamt sechs KlimaStadtWerken des Monats ausgezeichnet.
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