Stadtwerk TauberfrankenKommunen können sich beteiligen
Die regionale Verankerung des Stadtwerks Tauberfranken im Norden Baden-Württembergs hat sich in den vergangenen Jahren nach Angaben des Unternehmens sehr positiv entwickelt. Die Zusammenarbeit mit den Konzessionsgemeinden des Stadtwerks sei zunehmend enger und intensiver geworden. So habe sich die Kooperation zwischenzeitlich über den Gas- und Stromnetzbetrieb hinaus erweitert. Deshalb haben die Gesellschafter Stadtverkehr Bad Mergentheim und Thüga entschieden, den Partnerkommunen die Beteiligung am Stadtwerk Tauberfranken zu ermöglichen und sie so an der Wertschöpfung des Unternehmens teilhaben zu lassen.
Das Angebot richtet sich an alle Konzessionsgemeinden des Stadtwerks Tauberfranken. Stadtverkehr Bad Mergentheim und die Thüga geben in Summe zehn Prozent ihrer Anteile in eine neue Stadtwerk Tauberfranken Beteiligungsgesellschaft, wobei die Stadt Bad Mergentheim mit 50,1 Prozent die Mehrheit am Stadtwerk Tauberfranken behält und deshalb nur 1,26 Prozent abgeben kann. Thüga ist bereit, 8,74 Prozent in die neue Gesellschaft einzubringen. An dieser Beteiligungsgesellschaft können sich die Kommunen Assamstadt, Boxberg, Dörzbach, Großrinderfeld, Grünsfeld, Igersheim, Königheim, Krautheim, Künzelsau, Lauda-Königshofen und Tauberbischofsheim je nach Größe mit 3 bis 12 Prozent beteiligen. Die Mindestbeteiligung je interessierter Kommune liegt bei einem Prozent. Auch die Stadt Bad Mergentheim wird mit einem Prozent beteiligt sein. Damit die Interessen der Beteiligungsgesellschaft auch direkt beim Stadtwerk Tauberfranken vertreten werden können, erhält die Beteiligungsgesellschaft ein bis zwei Aufsichtsratssitze am Stadtwerk Tauberfranken. Die Beteiligung von interessierten Kommunen soll bereits zum 1. Juli 2020 erfolgen.
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