Sonntag, 22. März 2026

Stadtwerk am SeeÖkologisch an der Spitze

[04.03.2020] Das Stadtwerk am See hat erneut die strenge Öko-Zertifizierung EMAS (Eco Management and Audit Scheme) erhalten. Dafür muss das kommunale Unternehmen viel tun, denkt aber bereits in die Zukunft.
Stefan Kesenheimer von der IHK Bodensee-Oberschwaben (links) überreicht das Zertifikat an Stadtwerk-am-See-Geschäftsführer Alexander-Florian Bürkle und die EMAS-Beauftragte Anita Köster.

Stefan Kesenheimer von der IHK Bodensee-Oberschwaben (links) überreicht das Zertifikat an Stadtwerk-am-See-Geschäftsführer Alexander-Florian Bürkle und die EMAS-Beauftragte Anita Köster.

(Bildquelle: STADTWERK AM SEE GmbH & Co. KG)

Ökologie und Klimaschutz spielen beim Stadtwerk am See eine wichtige Rolle in den Unternehmensentscheidungen. Das lässt das kommunale Unternehmen mit Sitz in Friedrichshafen am Bodensee regelmäßig von externen Umweltgutachtern überprüfen. Nun hat das Stadtwerk die besonders strenge EMAS-Zertifizierung (Eco Management and Audit Scheme) erneut erhalten – als eines von nur vier Stadtwerken in Baden-Württemberg. Stefan Kesenheimer von der IHK Bodensee-Oberschwaben überreichte das Zertifikat an Stadtwerk-Geschäftsführer Alexander-Florian Bürkle.
„Das Stadtwerk am See gehört damit zu einem kleinen, aber feinen Kreis von EMAS-zertifizierten Unternehmen in Baden-Württemberg“, erklärte Kesenheimer bei der Überreichung. EMAS prüfe bei den Unternehmen sehr streng, was sie hinsichtlich der Ökologie getan haben. „Absichtserklärungen reichen da nicht aus, man muss sich immer höher strecken, um das Zertifikat zu erhalten“, betonte Kesenheimer.
Stadtwerk-Geschäftsführer Alexander-Florian Bürkle sagte: „EMAS ist eine Anerkennung unseres Bemühens, ökologisch verantwortungsvoll zu handeln – und dabei gleichzeitig wirtschaftlich zu sein.“ Dafür habe das Stadtwerk viel getan. Zum Beispiel wurden auf eigenen Gebäuden Photovoltaikanlagen installiert und auch im Bereich Mobilität sei man zunehmend ökologischer unterwegs. „Wir bauen unseren Fuhrpark weiter in Richtung alternative Antriebe um – und wo es geht, vermeiden wir Flüge und Autofahrten ganz“, erläuterte Bürkle.
Gleichzeitig reiche der Blick in die Zukunft. „Wir beschäftigen uns mit dem Thema Wasserstoff und Brennstoffzelle, forschen mit an selbstfahrendem Verkehr und bieten unseren Kunden Smart-Home-Lösungen an. Auch das sind Bausteine für Ökologie und Innovation“, betonte Bürkle. Schließlich sei die nächste EMAS-Prüfung nicht weit – und der Anspruch des Stadtwerks an die eigene Innovationskraft hoch: „Wir geben uns ökologisch, wirtschaftlich und innovativ nicht mit Mittelmaß zufrieden.“





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