Energie-ManagementOnline-Portal gewinnt Innovationspreis
Das Bundesumweltministerium hat jetzt das kostenlose Online-Portal Kom.EMS mit dem Innovationspreis in der Kategorie Produkt- und Dienstleistungsinnovation ausgezeichnet. Das berichtet die KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA-BW), die das interaktive Werkzeug initiiert hat. Es fungiert als digitaler Leitfaden und unterstützt kommunale Verwaltungen beim Aufbau und bei der kontinuierlichen Verbesserung ihrer Energie-Management-Systeme.
Kommunen sollen heute Vorbild beim Klimaschutz und dem Energie-Management sein, heißt es in der Meldung der Energieagentur. Da sich viele Verwaltungen schwer damit tun, die für sie passenden Maßnahmen zu identifizieren und auf den Weg zu bringen, sei vor rund eineinhalb Jahren das interaktive Online-Portal entwickelt worden (wir berichteten). Finanziell unterstützt wurde Kom.EMS vom Umweltministerium des Landes Baden-Württemberg, so die KEA-BW. An der Entwicklung beteiligt seien drei weitere Landesenergieagenturen gewesen.
Übersichtlicher Aufbau
Das Online-Werkzeug soll ermöglichen, dass noch viel mehr Kommunen mit modernem und effizientem Energie-Management ihre Gebäude sparsam und umweltschonend betreiben können. Durch den übersichtlichen Aufbau des Portals sowie die zahlreichen Schritt-für-Schritt-Anleitungen und Arbeitshilfen sei Kom.EMS eine enorme Hilfe dabei, Energie-Management zeiteffizient und zielgerichtet einzuführen.
Die Auszeichnung durch das Bundesumweltministerium ist laut KEA-BW nun ein großer Schritt. „Für Kom.EMS ist das wie ein Ritterschlag“, sagt Claus Greiser, Leiter des kommunalen Energie-Management der KEA-BW. „Der Preis ist eine Bestätigung für uns – aber auch ein Ansporn.“
Dies gelte insbesondere für kleine Kommunen und entsprechend schlanke Verwaltungen. „Je weniger personelle Ressourcen da sind, desto eher wird das Thema Energie-Management in den Hintergrund gedrängt. Und das, obwohl die meisten Gemeinden heute bereits wissen, wie wichtig das Thema ist“, so Greiser. Dabei scheint Kom.EMS insbesondere bei kleineren Verwaltungen Anklang zu finden: Viele der Kommunen, die dieses Werkzeug heute nutzen, haben weniger als 10.000 Einwohner, informiert die KEA-BW.
Länderübergreifende Evaluation
Genauso könnten aber größere Verwaltungen von den Vorteilen von Kom.EMS profitieren. In Baden-Württemberg täten dies bereits 45 Städte und Gemeinden. Weitere 35 würden ein kommunales Energie-Management zusammen mit dem Kompetenzzentrum Energie-Management der KEA-BW mithilfe von Kom.EMS einführen. Auch die regionalen Energieagenturen würden sie unterstützen. Das Online-Werkzeug ermögliche zudem eine länderübergreifende Evaluation, die Rückschlüsse auf die Wirksamkeit von Förderprogrammen und anderen Angeboten zulässt.
„Das sind für die künftige Fort- und Weiterentwicklung von kommunalem Klimaschutz wichtige Informationen“, erläutert Greiser. Er verweist außerdem darauf, dass das Online-Portal mit all seinen Inhalten den Kommunen in Baden-Württemberg kostenfrei zur Verfügung steht. „Wir hoffen, dass der Innovationspreis noch mehr Verwaltungen überzeugt, sich mit Kom.EMS ein modernes Energie-Management aufzubauen oder das aktuelle fortzuentwickeln.“
data analytics institute: Neuer Konsortialpartner von energy data-X
[28.09.2026] Das data analytics institute wird Konsortialpartner von energy data-X und bringt seinen Datenraum HEAT-X für die Kommunale Wärmeplanung ein. Damit sollen Daten aus Strom- und Wärmesektor künftig über eine gemeinsame Infrastruktur verknüpft werden. mehr...
Greenflash: Dezentrale Energiesysteme in Echtzeit steuern
[25.09.2026] Greenflash hat mit Greencore AI eine Software zur Echtzeitsteuerung dezentraler Energiesysteme entwickelt. Sie soll Erzeugung, Speicherung und Verbrauch anhand von Prognosen und aktuellen Marktdaten wirtschaftlich aufeinander abstimmen. mehr...
items: ITS Group übernimmt Fernwärme-Software
[24.09.2026] items überträgt seine Fernwärme-Software Grid Insight: Heat zum 1. November 2026 an die ITS Group. Mit der Software wechselt auch das zuständige Team zum Dortmunder Unternehmen. mehr...
G&W Software: Unterstützung bei Investitionsentscheidungen
[21.09.2026] Der Umbau der Energieversorgung stellt Versorger vor langfristige Investitionsentscheidungen bei Gas-, Wärme- und Stromnetzen. Die Software CaliforniaX soll dabei helfen, unterschiedliche Szenarien zu kalkulieren und Infrastrukturprojekte auf ihre Wirtschaftlichkeit zu prüfen. mehr...
GISA: Stadtwerke Bonn modernisieren Data Warehouse
[17.09.2026] Die Stadtwerke Bonn haben ihr bisheriges SAP Business Warehouse durch eine neue Plattform auf Basis von SAP BW/4HANA ersetzt. Gemeinsam mit dem IT-Dienstleister GISA wurde die Analytics-Landschaft des kommunalen Unternehmens neu aufgestellt. mehr...
Thüga SmartService: KI-Plattform für Stadtwerke gestartet
[09.09.2026] Thüga SmartService hat mit SKIP eine speziell auf die Energiewirtschaft zugeschnittene Plattform für Künstliche Intelligenz entwickelt. Stadtwerke und Energieversorger sollen damit KI-Agenten für Wissensmanagement und Geschäftsprozesse einsetzen können, ohne die Kontrolle über ihre Daten abzugeben. mehr...
cortility: KI automatisiert Standardanliegen
[03.09.2026] cortility und Pipeforce wollen Künstliche Intelligenz stärker für die automatisierte Bearbeitung von Kundenanliegen bei Energieversorgern einsetzen. Standardvorgänge wie Zählerstandsmeldungen, Umzüge oder Abschlagsfragen sollen sich damit weitgehend ohne manuelle Eingriffe verarbeiten lassen. mehr...
E-Rechnung: Versandpflicht wird ausgeweitet
[26.08.2026] Für Unternehmen mit mehr als 800.000 Euro Umsatz verschärfen sich zum Jahreswechsel die Vorgaben für elektronische Rechnungen. Ab Januar 2027 müssen sie E-Rechnungen nach der europäischen Norm EN 16931 versenden. Ein Jahr später gilt die Vorgabe für alle Unternehmen. mehr...
KRITIS-Schutz: Resilienz ist Pflicht
[18.08.2026] Mit dem KRITIS-Dachgesetz sind Städte und Gemeinden unter Zugzwang: Bis Mai 2027 müssen Schutzkonzepte stehen. Doch zwischen gesetzlicher Pflicht und gelebter Resilienz klafft häufig noch eine gefährliche Lücke. mehr...
Maingau: Portfoliomanagement in der Cloud
[14.08.2026] Maingau hat sein Portfolio-Management auf eine Cloud-Lösung von Kisters umgestellt. Damit will der Energieversorger Handelsprozesse stärker automatisieren und weitere Funktionen in die Systemlandschaft integrieren. mehr...
Kundenservice: Vom Antrag zur Lösung
[13.08.2026] Stadtwerke können ihre Kundenservices mit durchgängigen End-to-End-Prozessen effizienter gestalten. Standardisierte Abläufe, intelligentes Routing und KI sollen Bearbeitungszeiten verkürzen und Mitarbeitende entlasten – entscheidend bleibt dabei die Verbindung von Technik, Daten und Menschen. mehr...
kraftwerk Software Gruppe: Joules erhält KI-Funktionen
[13.08.2026] Die kraftwerk Software Gruppe hat die Software Joules erweitert. Das aktuelle Release bringt KI-gestützte Funktionen für verschiedene Arbeitsabläufe sowie ein neu aufgebautes Kunden-, Lead- und Servicemanagement. mehr...
IT-Infrastruktur: Vollumfassende Integration
[11.08.2026] Neue digitale Angebote und gesetzliche Anforderungen überfordern die IT-Landschaften der Stadtwerke zunehmend. Insbesondere bei systemübergreifenden Prozessen reichen punktuelle Integrationen nicht mehr aus. Gefragt sind vielmehr durchgängige Prozessketten, die verteilte Anwendungen zuverlässig verbinden. mehr...
cortility: EDM-Kooperation mit endica
[11.08.2026] Das Unternehmen cortility überträgt die bislang von endica eingesetzten Lösungen für das Energiedatenmanagement auf SAP S/4HANA Utilities. Damit soll das Energiedatenmanagement für Strom und Gas auch in der neuen Systemlandschaft von endica verfügbar sein. mehr...
Kraftwerk Software Gruppe: Neue KI-gestützte Wissensplattform vorgestellt
[24.07.2026] Die Kraftwerk Software Gruppe hat mit der Lösung kraftwerk.Knowledge eine KI-gestützte Wissensplattform für Versorgungsunternehmen vorgestellt. Sie soll Stadtwerke bei der Dokumentation, der Einhaltung regulatorischer Vorgaben und der schnellen Suche nach Fachinformationen unterstützen. mehr...












