WEMAGPositives Jubiläumsjahr

WEMAG-Vorstände Caspar Baumgart (li.) und Thomas Pätzold melden Gewinn im Jubiläumsjahr.
(Bildquelle: WEMAG/Rudolph-Kramer)
Der Schweriner Energieversorger WEMAG meldet im 25. Jahr seit Unternehmensgründung positive Zahlen. Der Gewinn vor Steuern im Geschäftsjahr 2014 betrug demnach rund 20 Millionen Euro. Das angestrebte Jahresergebnis sei mit 200.000 Euro nur leicht unterschritten worden. Auf unverändert hohem Niveau liegen die Investitionen des kommunalen Unternehmens. Wie die Vorstände Caspar Baumgart und Thomas Pätzold berichten, ist es die größte Herausforderung für die Unternehmensgruppe, die steigende Zahl von Erneuerbaren-Energien-Anlagen an das Stromnetz anzuschließen. Für den nötigen Netzausbau habe die Tochtergesellschaft WEMAG Netz über 28 Millionen Euro aufgewendet.
Neben dem Kerngeschäft habe das Unternehmen neue Geschäftsmodelle entwickelt, die positiv auf das Ergebnis wirkten. Der im Jahr 2014 in Betrieb genommene Fünf-Megawatt-Lithium-Ionen-Speicher (19776+wir berichteten) erwirtschaftete durch die Beteiligung am Primärregelenergiemarkt Erlöse, die deutlich über den Erwartungen lägen. Erfolgreich sei der Aufbau der Direktvermarktung von Strom aus erneuerbaren Energiequellen als neues Geschäftsfeld gewesen. Anlagen mit einer Gesamtleistung von über 240 Megawatt, überwiegend Biogasanlagen, befänden sich derzeit in der Direktvermarktung. Auch der Netzservice des Unternehmens habe 2014 mit Dienstleistungen für Kunden und Einspeiser einen deutlich gestiegenen Ergebnisbeitrag erwirtschaftet.
Vom positiven Ergebnis der WEMAG profitieren auch die Kommunen im Versorgungsgebiet, die 75 Prozent der Aktien des Unternehmens halten. Im Jubiläumsjahr 2015 erhielten die Anteilseigner 94 Cent je Aktie. Nach eigenen Angaben hat WEMAG seit der Kommunalisierung im Jahr 2010 insgesamt fast 75 Millionen Euro an die Gemeinden ausbezahlt.
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