EEG-ReformStadtwerke begrüßen Eckpunktepapier

Laut einer Mitgliederbefragung des VKU unterstützt die Mehrheit der Befragten eine bessere Marktintegration erneuerbarer Energien.
(Bildquelle: www.vku.de)
Das Eckpunktepapier von Bundesenergieminister Sigmar Gabriel hat in der Öffentlichkeit hohe Wellen geschlagen (17911+wir berichteten). Nun meldet sich auch der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) zu Wort. „Die deutschen Stadtwerke begrüßen das Tempo der Behandlung sowie die Stoßrichtung der Reformvorschläge ausdrücklich“, sagt Hans-Joachim Reck, Hauptgeschäftsführer des VKU. Die Aussagen zur Marktintegration der erneuerbaren Energien durch Direktvermarktung sowie die Stärkung wettbewerblicher Elemente bei der Bestimmung der Förderhöhe ist ein wesentlicher Schritt auf dem Weg, die Förderung erneuerbarer Energien neu zu ordnen“, so Reck.
In einer aktuellen Umfrage des VKU sind 87 Prozent der Befragten der Ansicht, dass die Systematik der Förderung von erneuerbaren Energien grundlegend geändert werden müsse. Die Direktvermarktung sollte nach Ansicht von 53 Prozent verpflichtend werden. 89 Prozent sind der Meinung, dass die Betreiber von Erneuerbaren-Energien-Anlagen einen stärkeren Beitrag zur Systemverantwortung leisten sollen. Betreiber erneuerbarer Energien werden derzeit über die Netzentgelte für ihren Verbrauch an den Netzkosten beteiligt. Nach Ansicht von 74 Prozent muss sich das ändern. Sie schlagen vor, dass sich erneuerbare Energien gemäß ihrer Anschlussleistung an der Finanzierung der Netze beteiligen sollten.
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