Husum Wind 2025Start mit politischem Rückenwind

Rundgang auf der Husum Wind 2025 mit Ministerpräsident Daniel Günther (2.v.l.).
(Bildquelle: MHC)
Mit einem klaren Bekenntnis zur Windenergie ist am 16. September 2025 in Husum die Messe Husum Wind 2025 gestartet. Nach Angaben der Veranstalter präsentieren rund 600 Aussteller aus 23 Ländern in sechs Hallen ihre Neuheiten für ein erneuerbares Energiesystem. Erwartet werden Gäste aus rund 50 Nationen. Im Mittelpunkt stehen Technik für Windkraft an Land und auf See, Grüner Wasserstoff, Digitalisierung und Künstliche Intelligenz. Das Partnerland Dänemark sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Bundes- und Landespolitik unterstreichen die internationale Bedeutung der Messe. Quelle ist die Pressemitteilung der Messe Husum & Congress.
Seit an Seit mit Dänemark
Ministerpräsident Daniel Günther eröffnete die Veranstaltung im Beisein der Landesregierung Schleswig-Holsteins. Er sagte: „Gemeinsam mit Dänemark haben wir das Ziel, die Energiewende in Europa weiter voranzubringen und eine klimafreundliche Industrie aufzubauen. Mit Tatkraft, Pioniergeist und einer Portion Optimismus setzen wir weiterhin darauf, in Schleswig-Holstein bis 2040 klimaneutral zu werden.” Tobias Goldschmidt, Minister für Energiewende, Klimaschutz, Umwelt und Natur, ergänzte: „Die Energiewende in Schleswig-Holstein ist Motor und Vorreiter für die deutschlandweite Transformation. Windenergie schützt unser Klima, macht uns unabhängig von autoritären Regimen und ist für die Wirtschaft ein echter Standortfaktor.“
Auch der Bund war vertreten. Stefan Rouenhoff, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, betonte die Bedeutung der Windenergie: „Eine zentrale Rolle spielt dabei die Windenergie. Erneuerbare Energien wie Windkraft, aber auch Photovoltaik und Biomasse haben sich zu einer tragenden Säule unserer Stromversorgung entwickelt.“
Anette Galskjøt, Generalkonsulin des Königreichs Dänemark in Hamburg, sprach von dänischer Seite. Sie sagte: „Windenergie kann eine der Kernkomponenten eines durchdachten, zunehmend elektrifizierten Energiesystems werden, das Strom preiswert und zuverlässig für Industrie und Haushalte liefert.“ Die Deutsch-Dänische Handelskammer hob die grenzüberschreitende Zusammenarbeit hervor. Geschäftsführer Andreas Wenzel verwies auf Projekte wie die geplante Energieinsel Bornholm.
Cybersicherheit im Fokus
Neben der Technik rückte auch Cybersicherheit in den Fokus. Auf einem Fachpodium wies Dennis Rendschmidt vom Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau darauf hin, dass Windkraftanlagen Teil der kritischen Infrastruktur sind und besser vor digitalen Angriffen geschützt werden müssen.
Die Messe läuft noch bis zum 19. September. Neben der Ausstellung gibt es ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Exkursionen, kulturellen Veranstaltungen und einer Jobmesse. Bei der „WINDCareer“ werben mehr als 30 Firmen um Schülerinnen und Schüler, Studierende sowie Quereinsteiger. Aufgrund des großen Interesses wird sie erstmals an zwei Tagen durchgeführt.
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