SWM InfrastrukturSuperLink für München

Gemeinsam mit Partnern plant SWM Infrastruktur den Bau eines supraleitenden Kabels in München.
v.l.: Dr. Alexander Alekseev, Technology Manager, Linde; Dr. Werner Prusseit, Geschäftsführer THEVA; Dr. Jörg Ochs, Geschäftsführer SWM Infrastruktur; Prof. Dr.-Ing. Robert Bach, Fachhochschule Südwestfalen; Peter Michalek, Leiter Baumanagement SWM Infras
(Bildquelle: Stadtwerke München)

Gemeinsam mit Partnern plant SWM Infrastruktur den Bau eines supraleitenden Kabels in München.
v.l.: Dr. Alexander Alekseev, Technology Manager, Linde; Dr. Werner Prusseit, Geschäftsführer THEVA; Dr. Jörg Ochs, Geschäftsführer SWM Infrastruktur; Prof. Dr.-Ing. Robert Bach, Fachhochschule Südwestfalen; Peter Michalek, Leiter Baumanagement SWM Infras
(Bildquelle: Stadtwerke München)
Gemeinsam mit fünf Partnern plant die Netztochter der Stadtwerke München, SWM Infrastruktur, den Bau eines supraleitenden Kabels in der bayerischen Landeshauptstadt. Zwischen dem Hauptumspannwerk Menzing und dem Lastschwerpunkt München Süd soll ein zwölf Kilometer langer Hochtemperatur-Supraleiter (HTS) verlegt werden. Voraussetzung für das Vorhaben SuperLink ist laut einer Pressemeldung von SWM die erfolgreiche Durchführung eines Entwicklungsprojekts mit der Firma Linde, dem Supraleiterhersteller Theva, dem Kabelhersteller NKT, der Fachhochschule Südwestfalen und dem Karlsruher Institut für Technologie. Die Partner haben eine gemeinsame Absichtserklärung unterzeichnet und reichen derzeit Förderanträge ein.
Nach Angaben von SWM Infrastruktur bringt die extreme Kompaktheit der Leitung ökologische Vorteile, insbesondere im Vergleich zu herkömmlichen Kabeln und Freileitungen. Jörg Ochs, Geschäftsführer von SWM Infrastruktur, erläutert: „Wir wollen die Energienetze Münchens zukunftsfähig machen. Um das zu tun und gleichzeitig im Stadtgebiet den Bau von Hauptumspannwerken und weiteren Kabeltrassen zu minimieren, brauchen wir gut integrierbare Lösungen.“ Die HTS-Technik mit ihrem ökologischen Aspekt schaffe hier eine innovative, wirtschaftliche und akzeptable Alternative zu bestehenden Systemen. Ochs: „Die Leistungsbereitstellung wird erhöht, trotz geringem Kabeleinsatz werden Übertragungsverluste nachhaltig minimiert und wir können so auch unsere CO2-Einsparziele im Netzbereich erreichen.“
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