Freitag, 16. Oktober 2026

Stadtwerke KrefeldUmsatz wächst um 14 Prozent

[17.06.2020] Im Jahr 2019 konnten die Stadtwerke Krefeld ihren Umsatz um 14 Prozent steigern. Der Gewinn ging jedoch aufgrund von Sondereffekten von 34 Millionen auf 20 Millionen Euro zurück.
SWK-Vorstandssprecher Carsten Liedtke und Vorständin Kerstin Abraham.

SWK-Vorstandssprecher Carsten Liedtke und Vorständin Kerstin Abraham.

(Bildquelle: Stadtwerke Krefeld)

Die Stadtwerke Krefeld (SWK) haben im Jahr 2019 den Konzernumsatz um gut 14 Prozent auf 1,29 Milliarden Euro gesteigert. Grund hierfür ist laut dem Versorgungsunternehmen vor allem die erstmals vollständige Einbeziehung der Quantum GmbH für ein ganzes Jahr in die Bilanz des SWK-Konzerns. Der Konzernjahresüberschuss aber sei von 34,1 Millionen Euro auf 20,1 Millionen gesunken. Ursächlich hierfür seien Sondereffekte bei der Entsorgungsgesellschaft Niederrhein (EGN), ein niedrigeres Finanzergebnis und höhere Ertragssteuern. Das Investitionsvolumen wurde mit 123,3 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mehr als verdoppelt.
Das für die Ausschüttung an die Stadt Krefeld relevante Ergebnis der SWK AG liegt laut den Stadtwerken mit 18,5 Millionen Euro rund drei Millionen Euro über Plan. Das Gesamtergebnis für die Stadt Krefeld ergebe sich aus der Netto-Dividende in Höhe von 7,7 Millionen Euro und der Konzessionsabgabe in Höhe von 14,2 Millionen Euro. Mithin belaufe sich der Zufluss an die Stadt Krefeld aus dem Geschäftsjahr 2019 auf 21,9 Millionen Euro und liegt damit leicht unter Vorjahresniveau (22,7 Millionen Euro), aber auf Planniveau. Der SWK-Konzern umsorgt laut eigenen Angaben mittlerweile rund 660.000 Energiekunden auch dank des Zugewinns neuer Kunden außerhalb von Krefeld. „Wir müssen uns immer stärker dem Wettbewerb stellen. Nur wer es schafft, außerhalb seines Heimatmarktes erfolgreich zu sein, hat langfristig eine Chance, auch seine Position im Heimatmarkt zu verteidigen“, erklärt SWK-Vorstandssprecher Carsten Liedtke.
Auch bei den SWK stand das Jahr 2020 bisher vor allem im Zeichen von Corona, berichtet das Unternehmen weiter. „Die jüngsten Entwicklungen zur Pandemie des Corona-Virus stellen eine Krisensituation in einem nie gekannten Ausmaß dar. Es muss davon ausgegangen werden, dass die Corona-Epidemie 2020 spürbare Auswirkungen auf die Ergebnissituation des SWK-Konzerns haben wird“, kündigt Liedtke an. Wie stark die wirtschaftlichen Auswirkungen sein werden, lasse sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht absehen. „Im Geschäftsfeld Energie und Wasser rechnen wir mit Umsatz- und Ergebnisrückgängen. So erwarten wir Mengen- und Margenverluste im Gewerbe- und Geschäftskundenbereich in den Geschäftsfeldern Energie und Entsorgung sowie mittelfristig auch mit Folgen durch Insolvenzen von Unternehmen“, sagt SWK-Vorständin Kerstin Abraham.





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