Kraftwerk MoorburgVattenfall zündet Block B

Das Steinkohlekraftwerk Moorburg gilt laut dem Vattenfall-Konzern als eines der saubersten seiner Art.
(Bildquelle: Vattenfall)
Vattenfall hat den ersten Block des Steinkohlekraftwerks Moorburg in Hamburg offiziell in Betrieb genommen. Laut Unternehmensangaben verfügt der Kraftwerksblock B über eine elektrische Leistung von fast 830 Megawatt und kann rund 5,5 Milliarden Kilowattstunden Strom pro Jahr erzeugen. Das entspreche dem Bedarf von etwa 1,8 Millionen Haushalten bei einem jährlichen Durchschnittsverbrauch von 3.000 Kilowattstunden Strom. Damit ist ein weiterer Schritt zur Realisierung des Kraftwerks Moorburg getan. „Mit einem Wirkungsgrad von 46,5 Prozent gehört das Kraftwerk zu den effizientesten und umweltfreundlichsten Kohlekraftwerken in Europa und wird einen wichtigen Beitrag zur Netzstabilität in Norddeutschland leisten“, sagt Karsten Schneiker, Leiter des Kraftwerks Moorburg. Im Vergleich zu älteren Steinkohlekraftwerken soll die Anlage ab Inbetriebnahme beider Blöcke jährlich rund 2,3 Millionen Tonnen CO2 vermeiden. Zudem biete sie die Möglichkeit einer flexiblen Steigerung und Absenkung der Erzeugung. „Die Leistung eines Blocks kann innerhalb von 15 Minuten um bis zu 300 Megawatt hoch- oder runtergefahren werden. Wetter- und tageszeitabhängige Schwankungen im Netz durch die Einspeisung erneuerbarer Energien können somit jederzeit schnell ausgeglichen werden“, ergänzt Schneiker. Laut Vattenfall wurde die Inbetriebnahme in den vergangenen Monaten intensiv vorbereitet. Unter anderem erfolgten Optimierungen von Steuerungen und Regelungen bei unterschiedlichen Lasten sowie An- und Abfahrvorgänge. Parallel zur Inbetriebnahme werden die Arbeiten am zweiten Kraftwerksblock A fortgesetzt, der im Januar 2015 zum ersten Mal in das öffentliche Netz eingespeist hat. Mitte 2015 soll er in den regulären Betrieb gehen. Der Kraftwerksstandort Moorburg wird dann über eine installierte Gesamtleistung von rund 1.650 Megawatt verfügen – genug, um den Strombedarf der Freien und Hansestadt Hamburg fast vollständig zu decken.
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