BremenVertrag für Fernwärmenetz unterzeichnet

Bei der Unterzeichnung des Wegenutzungsvertrags.
Kathrin Moosdorf, Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft; Dr. Manfred Schüle, Geschäftsführer der enercity Contracting Nord GmbH
(Bildquelle: Umweltressort)
Die Stadtgemeinde Bremen und das Unternehmen enercity Contracting Nord haben am 26. September 2024 einen Wegenutzungsvertrag für den Bau und Betrieb eines klimafreundlichen Fernwärmenetzes in Bremen-Nord abgeschlossen. Wie die Bremer Senatspressestelle mitteilt, sind damit die rechtlichen Voraussetzungen geschaffen, um den Stadtbezirk zukünftig mit klimafreundlicher Wärme zu versorgen.
Den Vertrag unterzeichneten die Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft, Kathrin Moosdorf (Bündnis 90/Die Grünen), und der Geschäftsführer der enercity Contracting Nord, Manfred Schüle. „Das von enercity geplante Projekt kann einen wichtigen Beitrag zur Wärmewende in der Stadt Bremen leisten und wird in unserer kommunalen Wärmeplanung und Klimaschutzstrategie eine wichtige Rolle spielen“, betonte Senatorin Moosdorf.
Dem Vertragsabschluss war nach Angaben der Senatspressestelle ein europaweites Ausschreibungsverfahren vorausgegangen, das transparent und diskriminierungsfrei nach den Vorgaben des Kartellrechts durchgeführt wurde. Ziel des Projektes ist es laut Geschäftsführer Schüle, die Abwärme des Heizkraftwerkes Blumenthal zu nutzen, um fossile Brennstoffe zu ersetzen und den CO2-Ausstoß in Bremen-Nord zu reduzieren. In einem ersten Schritt sollen größere Wärmeabnehmer wie Unternehmen, öffentliche Gebäude und Wohnquartiere angeschlossen werden. Die Bauarbeiten für die Leitung zum Klinikum Bremen-Nord sollen noch 2024 beginnen, die Wärmelieferung ist für Ende 2025 geplant.
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