Donnerstag, 16. April 2026

ees Europe 2016Virtuelle Kraftwerke im Fokus

[06.06.2016] Die Fachmesse für Batterien und Energiespeichersysteme ees Europe findet in diesem Jahr parallel zur Messe Intersolar in München statt. Den Schwerpunkt bilden virtuelle Kraftwerke.

Vom 22. bis 24. Juni findet parallel zur Intersolar Europe Europas größte Fachmesse für Batterien und Energiespeichersysteme, die ees Europe 2016, im International Congress Center München (ICM) statt (wir berichteten). Einen besonderen Schwerpunkt bilden virtuelle Kraftwerke. Diese werden laut den Veranstaltern zum Rückgrat der Energieversorgung der Zukunft. Sie sollen künftig eine zentrale Rolle im perfekten Zusammenspiel von Netzausbau, Smart Grids, dem aufeinander abgestimmten Einsatz von Speichern und konventionellen sowie erneuerbaren Erzeugungssystemen und der Sektorkopplung zwischen Strom- und Wärmemarkt einnehmen. So habe etwa eine aktuelle Studie von Prognos im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) ergeben, dass intelligente Solarstromspeicher die Kosten des Netzausbaus auf der Verteilnetzebene allein in Bayern und Baden-Württemberg um über 100 Millionen Euro pro Jahr reduzieren können. Entsprechend bietet das Smart Renewable Energy Forum in Halle B2, Stand B2.131 eine internationale Plattform zum Thema. Ökonomische, technische und wissenschaftliche Fragen zum Zusammenspiel von Solar- und Windenergie sowie Stromspeichern werden hier diskutiert. Auch Delegations- und Messerundgänge zu den Themen des Forums werden angeboten. Als Sponsoren konnten die Unternehmen Siemens, SMA Solar Technology, E.ON, Fronius International und Vissmann Photovoltaik gewonnen werden. Auf der Session Wind meets Solar and Energy Storage: Virtual Power Plants & Combined Power Plants des Forums werden Mirijana Apostolov und Frank Truckenmüller das Projekt Virtuelles Kraftwerk Neckar-Alb vorstellen. Mit Unterstützung des Umweltministeriums Baden-Württemberg arbeitet hier ein Kooperationsnetzwerk aus Dozenten, Absolventen und Industriepartnern an der Demonstration eines funktionsfähigen, Smart-Grid-konformen virtuellen Kraftwerks auf dem Hochschulcampus Reutlingen. In einer Leitwarte sollen unterschiedliche dezentrale Energiewandlungsanlagen informationstechnisch zusammengefasst werden. Wie die Veranstalter mitteilen, werden hierbei innovative Komponenten, Prozesse, Verfahren und Technologien eingesetzt, die in ihrer Kombination noch nicht am Markt präsent sind. „Der innovative Ansatz besteht darin, dass wir eine komplexe Testumgebung für alle Komponenten von virtuellen Kraftwerken aufbauen und so ihre Interaktion miteinander sowie Auswirkungen auf die Netzstabilität oder die Versorgungssicherheit untersuchen können“, erklärt Netzwerkkoordinatorin Mirjana Apostolov. Noch befindet sich der Demonstrator in der Aufbauphase. Ab Ende 2016 sollen erste Erzeugungs-, Speicher- und Gebäudetechnnik-Anlagen integriert werden.





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