HeidelbergVorbild bei der Wärmewende

Das Fernwärmenetz in Heidelberg wird weiter ausgebaut.
(Bildquelle: WOLFF & MÜLLER)
In Deutschland sollen alle rund 11.000 Kommunen bis spätestens Mitte 2028 einen Wärmeplan vorlegen. Die Stadt Heidelberg hat ihren kommunalen Wärmeplan bereits 2023 vorgelegt. Dieser sieht vor, dass die Stadtwerke Heidelberg bis 2040 ihre gesamte Fernwärme klimaneutral aus Energiequellen wie Umweltwärme, Biomasse, Abwärme und Geothermie beziehen. Zudem soll der Anteil der Fernwärme am gesamten Wärmemarkt in Heidelberg von derzeit 50 Prozent auf 70 Prozent gesteigert werden.
Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu diesem Ziel ist das Großprojekt „Fernwärme Flächenausbau Cluster 1“ im Stadtteil Neuenheim. Von August 2024 bis August 2027 sind umfangreiche Baumaßnahmen in 24 Straßen geplant, um das bestehende Fernwärmenetz zu verdichten. Den Zuschlag erhielt das Bauunternehmen Wolff & Müller.
„Wir haben in Heidelberg und der Region schon viele Projekte zur Verbesserung der Mobilität, der Versorgungsinfrastruktur und der Attraktivität der Stadt realisiert und freuen uns, nun auch die Wärmewende mitgestalten zu können“, erklärt Frank Bollenbach, Oberbauleiter bei Wolff & Müller. Im Rahmen der Baumaßnahme werden insgesamt 5.600 Meter Fernwärmeleitungen verlegt. Außerdem werden Wasser- und Gasleitungen erneuert und das Kanalnetz erweitert. Auch die Fahrbahnoberflächen werden teilweise erneuert. Alle Maßnahmen werden koordiniert und aus einer Hand ausgeführt.
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