Donnerstag, 29. Januar 2026

BDEWWärmeplanung kommt voran

[07.01.2025] Ein Jahr nach Inkrafttreten des Wärmegesetzes sind fast alle größeren Kommunen aktiv. Das geht aus einer Analyse des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) hervor. Der Verband fordert nun ein umfassendes Wärmepaket, um die Dynamik zu sichern.
Eine Deutschlandkarte zeigt mit verschiedenen farbigen Punkten den Stand der Wärmeplanung in Kommunen.

Stand der kommunalen Wärmeplanung in Kommunen mit über 45.000 Einwohnern.

(Bildquelle: Bundesverband der Energie und Wasserwirtschaft e.V.)

Die kommunale Wärmeplanung in Deutschland kommt voran. Eine aktuelle Analyse des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) zeigt, dass 98 Prozent der Kommunen mit mehr als 45.000 Einwohnern bereits mit der Wärmeplanung begonnen oder diese sogar abgeschlossen haben.

Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung, bewertet die Entwicklung positiv: „Eine gute Nachricht zum Jahresbeginn: Die Wärmeplanung kommt voran. Um diese Dynamik beizubehalten, brauchen wir jetzt verlässliche Rahmenbedingungen und keinen Zickzackkurs bei den gesetzlichen Vorgaben.“

Um die Wärmewende weiter voranzutreiben, ist es laut Andreae entscheidend, dass Kommunen, Bürgerinnen und Bürger sowie die Energiewirtschaft weiterhin Planungs- und Investitionssicherheit haben. Bestehende Förderrichtlinien und Verordnungen müssten auf ihre Tauglichkeit überprüft und weiterentwickelt werden. Ein Schlüssel dazu sei ein umfassendes Wärmepaket. Andreae schlägt eine Kombination verschiedener Maßnahmen vor, darunter eine Erhöhung des Fördervolumens im Rahmen des Bundesprogramms zur Förderung effizienter Wärmenetze (BEW) sowie eine Überarbeitung der AVB-Fernwärmeverordnung. Zudem sei eine praxistaugliche Wärmelieferverordnung notwendig.





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