ThüringenWärmewende im Heizungskeller
In Thüringen liegt der Anteil erneuerbarer Energien bei der Fernwärme bei 21,5 Prozent. Darauf macht jetzt das Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz des Freistaats aufmerksam. Damit liege Thüringen deutlich über dem Bundesdurchschnitt (knapp 13 Prozent). Das liege vor allem an Investitionen der Stadtwerke in effiziente und klimafreundliche Wärme. Energieministerin Anja Siegesmund (Bündnis90/Die Grünen) erklärt: „Das sind sehr gute Zahlen, die uns vorliegen. Und sie sind ein Ansporn. Denn wir brauchen mehr Engagement bei der Thüringer Wärmewende.“ Aufholbedarf gibt es nach den Worten der Ministerin vor allem bei Gebäuden ohne Fernwärmeanschluss. Dort liege der Anteil fossiler Energieträger bei Heizung und Warmwasserbereitung noch bei bis zu 90 Prozent.
Zusammen mit der Thüringer Verbraucherzentrale und den Handwerkskammern plane das Umweltministerium deshalb eine Beratungsoffensive für Hausbesitzer zur Wärmewende. Mit der Installation von Brennwertkesseln, Solar- oder Geothermie-Anlagen könnten schon jetzt Energieverbrauch und Treibhausgase reduziert werden. Auch der Anschluss an ein Wärmenetz, das auf erneuerbaren Energien basiert, sei eine gute Variante für umweltfreundliches Heizen und Kühlen. „Für Klima und Hausbesitzer rechnet sich der Wechsel auf erneuerbare Energien sehr schnell. Der Ausstieg aus den Fossilen macht das Heizen sauber und die Kosten langfristig stabil. Zudem können wir auf den Import von Öl und Gas verzichten und investieren in die Zukunft“, so die Ministerin.
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[23.06.2026] Hanau richtet einen Kommunalen Entwicklungsbeirat ein, der die Umsetzung der kommunalen Wärmeplanung begleiten soll. Das neue Beteiligungsformat bringt Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammen und soll Konflikte bei der Wärmewende frühzeitig sichtbar machen. mehr...
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