St. PeterWindkraftanlagen für den Süden

In St. Peter im Hochschwarzwald wurden zwei der leistungsstärksten Windenergieanlagen in Betrieb genommen.
v.l.: Mathias Nikolay (badenova), Franz Untersteller (Umweltminister), Bärbel Schäfer (Regierungspräsidentin), Johann-Martin Rogg (badenova/regiowind), Andreas Markowsky (Ökostromgruppe/regiowind), Rudolf Schuler (Bürgermeister).
(Bildquelle: Badenova)

In St. Peter im Hochschwarzwald wurden zwei der leistungsstärksten Windenergieanlagen in Betrieb genommen.
v.l.: Mathias Nikolay (badenova), Franz Untersteller (Umweltminister), Bärbel Schäfer (Regierungspräsidentin), Johann-Martin Rogg (badenova/regiowind), Andreas Markowsky (Ökostromgruppe/regiowind), Rudolf Schuler (Bürgermeister).
(Bildquelle: Badenova)
In der kleinen Gemeinde St. Peter im Hochschwarzwald sind am vergangenen Freitag (13. Dezember 2013) zwei Windkraftanlagen in Betrieb gegangen. Die Anlagen vom Typ E-101 mit jeweils drei Megawatt Spitzenleisten wurden von regiowind, einem gemeinsamen Unternehmen von Badenova und Ökostromgruppe, projektiert. Wie die Projektpartner mitteilen, war der Standort für die Anlagen mithilfe eines Zielabweichungsverfahrens des Regierungspräsidiums Freiburg zur Genehmigung freigegeben worden. Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Ich freue mich sehr, dass das Regierungspräsidium dazu beitragen konnte, dass im Regierungsbezirk Freiburg zwei weitere der leistungsstärksten Windenergieanlagen Baden-Württembergs in Betrieb genommen werden. Das Vorhaben ist ein weiterer wichtiger Grundstein der Energiewende in Baden Württemberg und sollte uns Ansporn sein, auf diesem Weg weiterzugehen.“ Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller (Bündnis 90/Die Gründen) wies darauf hin, den Süden Deutschlands nicht von der Windstromerzeugung abzukoppeln. „Diese Gefahr sehe ich bei den derzeitigen Formulierungen im Koalitionsvertrag. Das Ergebnis wäre eine Energiewende mit halber Kraft und insgesamt höhere Kosten etwa für den Netzausbau“, so Untersteller.
Die Anlagen wurden als Bürgerkraftwerke konzipiert. Über 200 Bürger hätten sich bereits an dem Projekt beteiligt, so Badenova.
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