Sonntag, 15. Februar 2026

PrümWindpark erhält Förderungszuschlag

[23.04.2025] Der geplante Windpark Schneifelhöhe bei Prüm hat von der Bundesnetzagentur den Zuschlag für die Förderung erhalten. Damit ist ein zentraler Schritt für die Umsetzung des Projekts erreicht, das 2026 ans Netz gehen soll.


Die Visualisierung zeigt, wie die Windräder auf der Schneifelhöhe einmal aufgestellt werden sollen.

(Bildquelle: evm)

Der Windpark Schneifelhöhe bei Prüm hat jetzt eine entscheidende Hürde genommen: Die Bundesnetzagentur hat dem Projekt den Zuschlag im Rahmen der Ausschreibung für Windenergie an Land zum Gebotstermin 1. Februar 2025 erteilt. Damit sicherte sich die Betreibergemeinschaft aus Energieversorgung Mittelrhein (evm), Thüga Erneuerbare Energien und den Stadtwerken Karlsruhe die finanzielle Förderung für alle elf geplanten Windenergieanlagen.

Wie evm mitteilt, war die Ausschreibung der Bundesnetzagentur mit einer angebotenen Menge von rund 4.900 Megawatt deutlich überzeichnet. Nur 422 der eingereichten 506 Gebote erhielten den Zuschlag – darunter auch der Windpark Schneifelhöhe, der sich somit erfolgreich gegen zahlreiche Wettbewerber behaupten konnte.

Laut Steffen Weil, Bereichsleiter Erzeugung und Energieanwendungen bei evm, schafft die Förderzusage nun „zusätzliche Planungssicherheit“, um die nächsten Projektschritte einzuleiten. Der Bau der Anlagen soll 2026 beginnen.

Mit einer geplanten Gesamtleistung von etwa 77 Megawatt zählt der Windpark laut evm zu den größten regenerativen Projekten in Rheinland-Pfalz. Die prognostizierte jährliche Stromerzeugung liegt bei rund 200 Millionen Kilowattstunden – genug, um etwa 160.000 Menschen klimaneutral mit Strom zu versorgen. Für die evm ist es nach eigenen Angaben derzeit das größte Vorhaben im Bereich der erneuerbaren Energien.





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