Stadtwerke HeidenheimWindpark-Portfolio wird ausgebaut
Als Ergänzung zu ihrem bestehenden Portfolio im Bereich der erneuerbaren Energien hat die Stadtwerke Heidenheim – Unternehmensgruppe (Stadtwerke AG) jetzt den Windpark Grebbin erworben. Wie der Versorger berichtet, liegt der Windpark im Landkreis Ludwigslust-Parchim in Mecklenburg-Vorpommern und besteht aus insgesamt sieben Windenergieanlagen vom Typ Enercon E-82. Der Windpark Grebbin umfasse eine Leistung von insgesamt 16.100 Kilowatt (kW) und sei damit das derzeit leistungsstärkste Kraftwerk im Erzeugungsportfolio der Stadtwerke AG. Der Jahresenergieertrag liege bei etwa 30 Millionen Kilowattstunden (kWh); das decke den jährlichen Strombedarf von rund 10.000 Haushalten und entspreche einer Einsparung von rund 26.000 Tonnen CO2 im Jahr im Vergleich zur Energieerzeugung in einem konventionellen Steinkohlekraftwerk.
Darüber hinaus haben die Stadtwerke Heidenheim mit dem Windenergieanlagenhersteller Enercon eine Kooperation zur Errichtung und zum Betrieb eines Windparks auf den Gemarkungen Nattheim und Heidenheim-Schnaitheim geschlossen. Auf einer Fläche an der Autobahn A7 sollen neun Anlagen des Typs Enercon E-141 mit einer Nennleistung von je 4.200 kW und einer Nabenhöhe von 159 Metern errichtet werden, die zusammen rund 81 Millionen kWh CO2-freien Strom pro Jahr produzieren sollen. Rund 60 Millionen Euro wollen die Kooperationspartner in die Errichtung des Windparks investieren.
Wie die Stadtwerke Heidenheim mitteilen, hatte das Landratsamt Heidenheim im Juli dieses Jahres die Genehmigung nach Bundesimmissionsschutzgesetz für die geplanten neun Windenergieanlagen erteilt. In der dritten Ausschreibungsrunde 2018 für Windenergieanlagen an Land der Bundesnetzagentur habe man sich nun den Zuschlag zur Realisierung des Windparks Nattheim sichern können. Ein konkreter Baubeginn könne zum jetzigen Zeitpunkt aber noch nicht genannt werden.
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