Donnerstag, 26. Februar 2026

VKU-UmfrageZurückhaltung bei Investitionen

[15.09.2016] Die politischen Rahmenbedingungen führen dazu, dass die kommunalen Unternehmen ihre Investitionen in die Energieerzeugung auf gleichbleibendem Niveau halten. Gegenüber dem Jahr 2011 haben sich die Investitionen beinahe halbiert.
Die Investitionen kommunaler Unternehmen in den eigenen Kraftwerkspark stagnieren zum dritten Mal in Folge.

Die Investitionen kommunaler Unternehmen in den eigenen Kraftwerkspark stagnieren zum dritten Mal in Folge.

(Bildquelle: VKU)

Die Investitionen kommunaler Unternehmen in den eigenen Kraftwerkspark stagnieren zum dritten Mal in Folge. Das ergab die jährlich vom Verband kommunaler Unternehmen (VKU) durchgeführte Erzeugungsumfrage. Im Jahr 2015 haben die Versorger demnach fast 4,9 Milliarden Euro in die Energieerzeugung investiert (2014: 5,1 Milliarden Euro, 2013: 4,9 Milliarden Euro). Noch im Jahr 2011 investierten die Unternehmen laut VKU rund 8,6 Milliarden Euro. Eine deutliche Dynamik verzeichnet der VKU im Bereich erneuerbare Energien. Deren Anteil an der installierten Leistung kommunaler Unternehmen sei von 15,6 Prozent im Jahr 2014 auf 16,6 Prozent im Jahr 2015 gestiegen. Die installierte Leistung nahm dabei im Vergleich zu 2014 um 260 auf gut 4.000 Megawatt (MW) zu. Laut der VKU-Umfrage blieb der Anteil der Kraft-Wärme-Kopplung an der installierten Leistung stabil und lag 2015 bei 43,3 Prozent (Vorjahr 44,0 Prozent) oder 10.376 MW.
VKU-Hauptgeschäftsführerin Katherina Reiche erklärt: „Die Zurückhaltung im Jahr 2015 geht auf den damaligen unsicheren politischen Rahmen zurück. Weder beim Erneuerbare-Energien-Gesetz, noch beim Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz oder dem Strommarktdesign hatte die Bundesregierung verlässliche Botschaften in den Markt gesendet. Dringend benötigte Investitionen in den Umbau der Energiewirtschaft konnten so nicht getätigt werden.“



Stichwörter: Politik, VKU


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