Sonntag, 12. April 2026

Smart CityHamburg und Cisco treffen Vereinbarung

[05.05.2014] Die Freie und Hansestadt Hamburg sowie das Unternehmen Cisco vereinbaren eine Zusammenarbeit im Bereich Smart City. Pilotprojekte betreffen die intelligente Steuerung von Straßenbeleuchtungen und Bürgerdienstleistungen sowie die Verkehrsregulierung.
Die Freie und Hansestadt Hamburg sowie das Unternehmen Cisco wollen mit einem Memorandum of Understanding die Stadt als Innovationsmetropole gestalten.

Die Freie und Hansestadt Hamburg sowie das Unternehmen Cisco wollen mit einem Memorandum of Understanding die Stadt als Innovationsmetropole gestalten.

v.l.: Wim Elfrink, Executive Vice President von Cisco Systems; Frank Horch, Wirtschaftssenator der Freien und Hansestadt Hamburg; Olaf Scholz, Oberbürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg

(Bildquelle: Annette Oefner)

In einem Memorandum of Understanding haben die Freie und Hansestadt Hamburg sowie das Unternehmen Cisco am vergangenen Mittwoch (30. April 2014) beschlossen, im Bereich Smart City stärker zusammenzuarbeiten. Die Vereinbarung sieht die Bildung von Pilotprojekten mit den Schwerpunkten Verkehr, intelligente Steuerung von Straßenbeleuchtungen, Bürgerdienstleistungen sowie Hafen und HafenCity vor. Laut einer gemeinsamen Pressemitteilung haben sich mehrere Technologieunternehmen bereiterklärt, an den Pilotprojekten mitzuwirken, darunter AGT International, avodaq, InnoTec Data sowie Philips. Hamburgs Wirtschaftssenator Frank Horch (parteilos) betonte die Chancen für die Hansestadt als Innovationsmetropole: „Die künftigen Möglichkeiten durch die Vernetzung von Menschen, Prozessen, Daten und Objekten werden nicht nur Städte und Kommunen in ihrer Entwicklung nach vorn bringen, sondern auch den Bürgern mehr Komfort und damit Lebensqualität bieten.“ So sollen laut der Meldung beispielsweise intelligente Netzwerklösungen bei der Steuerung der Straßenbeleuchtung und Lichtsignalen zum Einsatz kommen. Der Hamburger Hafen soll ebenfalls profitieren: „Wir können und wollen Straßen, Schienen und Wasserwege nicht unbegrenzt ausbauen“, sagt Jens Meier, Vorsitzender der Geschäftsführung der Hamburg Port Authority (HPA). „Daher werden wir den Hamburger Hafen in den nächsten Jahren zum smartPORT weiterentwickeln, um die Effizienz auf den vorhandenen Strecken und damit die Qualität seiner Dienstleitungen weiter zu erhöhen.“ Im Umfeld des Hafens soll eine intelligente Stellplatzsteuerung für LKW und Auflader entwickelt werden, um die Verkehrs- und Parksituation zu verbessern. Dies wird flankiert durch eine integrierte Steuerung von Verkehrsströmen und Infrastrukturverwaltung zur Erfassung und Verwendung von Echtzeit-Straßenverkehrsinformationen. Ebenso ist die Erfassung von Immissionsdaten geplant, um bessere Vorhersagen von Lärm, Temperatur, Luftfeuchtigkeit oder -verschmutzung zu liefern. In der HafenCity soll zudem eine integrierte E-Mobilitätslösung den Verkehr reduzieren und optimieren. Dafür ist ein carsharing-Modell geplant.
Hamburg und Cisco haben für Ende Mai 2014 Workshops zu den Pilotprojekten angekündigt. Dabei sollen zusätzliche Partner gefunden werden. Ende Juni soll sich dann entscheiden, welche Pilotprojekte konkret umgesetzt werden.





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Informationstechnik

Smight: Stromversorgung Greding führt Echtzeit-Monitoring ein

[08.04.2026] Die Stromversorgung Greding führt Echtzeit-Monitoring in ihren Ortsnetzstationen ein und digitalisiert damit ihr Verteilnetz. Der Schritt soll den Netzbetrieb angesichts wachsender Einspeisung und Lasten präziser steuern und gezieltere Investitionen ermöglichen. mehr...

rku․it: Fünf Energieversorger steigen auf Plattform um

[31.03.2026] Das Unternehmen rku․it bringt fünf Energieversorger gleichzeitig auf seine Plattform NextGen in den Produktivbetrieb. Der koordinierte Parallel-Go-live zeigt, wie skalierbar integrierte Cloud-Lösungen in der Energiewirtschaft heute umgesetzt werden können. mehr...

EWE: Eigenes SOC für IT- und OT-Systeme

[25.03.2026] Der Energie- und Telekommunikationskonzern EWE baut seine Cyber-Abwehr mit einem eigenen Security Operations Center für IT- und OT-Systeme aus. Das Angebot richtet sich bundesweit an Unternehmen und KRITIS-Betreiber und reagiert auf steigende Anforderungen durch NIS2, KI-gestützte Angriffe und komplexe Cloud-Umgebungen. mehr...

Advertorial: Forderungsmanagement auslagern

[19.03.2026] Der Fachkräftemangel zwingt Energieversorger zum Umdenken. Gleichzeitig steigen die Anforderungen im Forderungsmanagement. Die Lösung: Ein spezialisierter Partner übernimmt die komplette Zahlungsabwicklung – von der ersten Buchung bis zum Inkasso. mehr...

beegy: EEBUS-Zertifikat erhalten

[19.03.2026] Das Heim-Energiemanagementsystem von beegy ist nach dem herstellerübergreifenden EEBUS-Standard zertifiziert. Damit erfüllt die Lösung zentrale Vorgaben für interoperables Energiemanagement und wird für Energieversorger im Prosumer-Markt unmittelbar einsetzbar. mehr...

kraftwerk Software Gruppe: Energieversorger wechseln auf cloudbasierte Plattform

[18.03.2026] Die Stromversorgung Greding und die Stadtwerke Hemau stellen ihre IT-Landschaft gemeinsam auf eine cloudbasierte Plattform um. Das Projekt soll Prozesse vereinheitlichen, Synergien heben und den Weg für weitere Digitalisierungsschritte ebnen. mehr...

Stadtwerke Lübeck: Erstes eigenes Rechenzentrum in Betrieb genommen

[13.03.2026] Die Stadtwerke Lübeck haben ihr erstes eigenes Rechenzentrum in Betrieb genommen, das sensible Daten künftig direkt vor Ort verarbeitet und speichert. Das Projekt soll die digitale Souveränität der Region stärken – und stößt schon zum Start auf große Nachfrage. mehr...

Nexiga: Plattform analysiert Strommarkt-Dynamiken

[05.03.2026] Das Unternehmen Nexiga bringt mit dem Hellbrise Monitor eine neue Datenplattform zur Analyse von Strommarkt-Dynamiken an den Start. Das Tool soll Einspeisespitzen, negative Preise und strukturelle Risiken der Energiewende transparent machen und richtet sich an Versorger, Netzbetreiber, Forschung und Politik. mehr...

VertiGIS: Vorarlberger Energienetze erneuert Geo-Informationssystem

[04.03.2026] Das Unternehmen Vorarlberger Energienetze stellt sein Geo-Informationssystem auf die dritte Generation um und setzt dabei auf Technologie von VertiGIS. Der Wechsel ist wegen des auslaufenden Altsystems bis 2028 zwingend und betrifft Datenqualität, Netzbetrieb und künftige KI-Anwendungen gleichermaßen. mehr...

Mitarbeiterin im Kundenzentrum der evm mit Headset vor zwei Monitoren im Büro, im Hintergrund eine gelbe Wand mit evm-Logo.

evm: KI-Chatbot entlastet Kundenservice

[03.03.2026] Das kommunale Unternehmen Energieversorgung Mittelrhein (evm) zieht eine Zwischenbilanz zum Einsatz seines KI-Chatbots Eva. Demnach wurden allein im Jahr 2025 mehr als 40.000 Gespräche geführt. mehr...

WEMAG: Wechsel auf S/4HANA-Plattform

[03.03.2026] Die WEMAG-Gruppe hat ihre IT-Systeme grundlegend umgestellt. Nach einer Projektzeit von 18 Monaten nutzt das Unternehmen nun die S/4HANA-Plattform von Thüga SmartService. Dabei wurden 92 Buchungskreise und knapp 500 Nutzerinnen und Nutzer migriert. mehr...

bericht

Plattformstrategie: Hybrid denken, souverän handeln

[26.02.2026] Die Erlanger Stadtwerke sind mit Microsoft 365 auf eine Plattform umgestiegen, die Mitarbeitende spürbar entlastet und die Zusammenarbeit effizienter gestaltet. Im Sinne der digitalen Souveränität wurde für die Softwarearchitektur ein hybrider Ansatz gewählt. mehr...

Wuppertaler Stadtwerke: IT-Partnerschaft mit rku․it besiegelt

[23.02.2026] Die Wuppertaler Stadtwerke bauen ihre IT mit der NextGen-Plattform von rku.it aus. Die strategische Partnerschaft soll Prozesse im SAP-Umfeld modernisieren und den kommunalen Versorger langfristig digital absichern. mehr...

cortility: Zusatzmodule an SAP S/4HANA angepasst

[20.02.2026] Das Unternehmen cortility hat mehrere Zusatzmodule für SAP S/4HANA Utilities überarbeitet. Die Lösungen nutzen die neue Systemarchitektur und lassen sich ohne große Anpassungen integrieren. Weitere Erweiterungen sind angekündigt. mehr...

Salesfive: CRM-Vorlage für Stadtwerke

[20.02.2026] Die Energieversorgung Oberhausen und Salesfive präsentieren eine CRM-Lösung für Stadtwerke. Die auf Praxiserfahrungen basierende Vorlage soll den Kundenservice schneller und effizienter machen. Laut den Unternehmen ist der Start innerhalb weniger Wochen möglich. mehr...