AachenThermalquelle heizt Gebäude

Quellraum der Landesbadquelle, die nun für die Wärmeversorgung genutzt wird.
v.l.: Reinhard Strauch, Geschäftsführer Schwertbad GmbH; Wolfgang K. Hoever, Geschäftsführer Inoges AG; Dr. Peter Asmuth, Vorstand der STAWAG; Dr. Margrethe Schmeer, Bürgermeisterin der Stadt Aachen; Frank Brösse, Geschäftsführer der STAWAG Energie GmbH
(Bildquelle: Steindl/STAWAG)

Quellraum der Landesbadquelle, die nun für die Wärmeversorgung genutzt wird.
v.l.: Reinhard Strauch, Geschäftsführer Schwertbad GmbH; Wolfgang K. Hoever, Geschäftsführer Inoges AG; Dr. Peter Asmuth, Vorstand der STAWAG; Dr. Margrethe Schmeer, Bürgermeisterin der Stadt Aachen; Frank Brösse, Geschäftsführer der STAWAG Energie GmbH
(Bildquelle: Steindl/STAWAG)
Eine der heißesten Quellen in Europa entspringt im Aachener Stadtteil Burtscheid: 60.000 Liter Thermalwasser pro Stunde gibt die Landesbadquelle mit einer Temperatur von 74 Grad Celsius ab. Wie die Stadtwerke Aachen (STAWAG) mitteilen, wird diese Wärme nun in einem neu gestalteten Burtscheider Viertel zum Beheizen von Wohnungen, Klinik- und Bürogebäuden genutzt. Die Wärme werde über einen Titan-Wärmetauscher, der in den Quellstrom installiert wird, abgeführt und über ein Leitungssystem in den Gebäuden verteilt. STAWAG-Vorstand Peter Asmuth erklärt: „Rund 3,5 Millionen Kilowattstunden Wärme gewinnen wir in der ersten Phase jährlich aus der Quelle, 2022 werden es sogar 4,8 Millionen Kilowattstunden Wärme pro Jahr sein. Das entspricht dem Verbrauch von 300 Haushalten.“ Neben dem System zur Verteilung der Wärme habe STAWAG auch Gaskessel installiert. Diese können zugeschaltet werden, falls zu Spitzenzeiten die Wärme aus dem Quellstrom nicht ausreichen sollte. Laut STAWAG liegen die Gesamtinvestitionen für das Projekt bis zum Jahr 2022 bei rund 2,4 Millionen Euro.
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