MotionWerkBlockchain für Ladestationen
Mit Gründung der Share&Charge Foundation in der Schweiz möchte das Essener Unternehmen MotionWerk sein Blockchain-basiertes Netzwerk für Ladestationen und Elektroautos als Open Source Software und unabhängiges Netzwerk weiter dezentralisieren. Zudem soll die globale Ausrichtung von Share&Charge durch die Foundation forciert werden. Der Service verspricht laut MotionWerk eine deutliche Verbesserung der Nutzererfahrung, der Geschäftsprozesse sowie der IT-Sicherheit ohne eine zentrale Plattform. „In den Pilotprojekten, wie zum Beispiel Oslo2Rome – einem europäischen Ladenetzwerk – haben wir gelernt, dass die Blockchain-Technologie ein Game Changer für das Laden von Elektroautos sein kann“, berichtet Dietrich Sümmermann, Geschäftsführer von MotionWerk. „Unsere weltweiten Partner teilen mit uns die Vision, einen globalen Blockchain-basierten Standard zu entwickeln. Daher ist die Gründung einer unabhängigen Stiftung und die Open-Source-Strategie für uns der konsequente nächste Schritt.“
Die Blockchain-Technologie ermöglicht den direkten Transfer von Werteinheiten zwischen zwei Parteien ohne eine zentrale Instanz. Dies macht sich laut MotionWerk das Share&Charge-Protokoll zunutze und bietet eine einfache und benutzerfreundliche Lösung, mit der die Interoperabilität beim Laden und Bezahlen von Elektrofahrzeugen erreicht wird. Die Finanzierung dieses Open-Source-Projekts finde über einen so genannten Token-Sale statt, und habe bereits begonnen. „Wir kommen gut voran mit der Entwicklung und erproben gerade mit den Partnern in den Pilotprojekten weltweit, wie wir Blockchain-Technologie so einsetzen können, dass Prozesse effizienter und sicherer werden und somit zum Wachstum von Elektromobilität beitragen können. Wir planen eine öffentliche Testversion noch in diesem Jahr und das erste Produkt für die Foundation-Mitglieder Mitte kommenden Jahres“, sagt Dietrich Sümmermann. MotionWerk ist eine Ausgründung und Beteiligung des Innogy Innovation Hub.
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