VSBBaubeginn beim Windpark Fischbach
Der Projektentwickler VSB startet mit den Bauvorbereitungen für den Windpark Fischbach auf dem Gebiet der hessischen Stadt Alsfeld im Vogelsbergkreis. Das Projekt mit einer Nennleistung von fast sieben Megawatt (MW) wurde im November 2016 vom Regierungspräsidium Gießen genehmigt und im Februar 2018 durch die Bundesnetzagentur im Rahmen von Ausschreibungen für die Windenergie an Land bezuschlagt. Die Inbetriebnahme ist für September 2019 geplant, meldet die VSB Holding. Der neue Windpark im Osthessischen Bergland werde bilanziell rund 11.000 Menschen mit umweltfreundlichem Strom versorgen können. Die Windenergieanlagen sollen auf forstwirtschaftlich genutzten Flächen im Eigentum des Landesbetriebs HessenForst errichtet werden. Aufgrund des Waldstandorts gehören dazu auch Rodungsarbeiten. Diese sind nur in einem eng definierten Zeitfenster bis Ende Februar 2019 möglich. VSB stellt damit nach eigenen Angaben sicher, dass die Arbeiten vor der Nistzeit der Vögel abgeschlossen sind. Neben der ständigen ökologischen und bodenkundlichen Baubegleitung durch externe Sachverständige überwacht auch das zuständige Forstamt Romrod den Verlauf und die korrekte Ausführung sämtlicher Baumaßnahmen im Windpark und auf den Zuwegungen.
Als Ausgleich für den Flächenverbrauch der Windenergieanlagen und der benötigten Wege wurde bereits jetzt ein bisher als Grünland genutztes Areal bei Grebenhain auf einer Fläche von fast zwei Hektar in Laubwald umgewandelt, informiert der Projektentwickler. Darüber hinaus seien noch weitere Maßnahmen geplant. Für den Netzanschluss des neuen Windparks Fischbach sei kein eigenes Umspannwerk notwendig. Die Kabeltrasse verlaufe über zwei Kilometer in den bestehenden Windpark Ruhlkirchen, den VSB Ende 2013 in Betrieb genommen hat. Von dort wird der Strom über die vorhandenen Leitungen in das Umspannwerk Alsfeld eingespeist.
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