Donnerstag, 24. September 2026

SolitesProjekt erhält Förderung

[13.07.2021] Das Projekt „SolnetPlus – Solare Wärmenetze als eine Lösung für den kommunalen Klimaschutz“ erhält eine Förderung aus der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI). Ziel des Projekts ist es, Solarthermie als Erzeugungstechnologie für Wärmenetze zu etablieren.
Übergabe des Fördermittelbescheids durch die Parlamentarische Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter an die Projektpartner von SolnetPlus.

Übergabe des Fördermittelbescheids durch die Parlamentarische Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter an die Projektpartner von SolnetPlus.

v.l.: Matthias Sandrock, HIR; Rita Schwarzelühr-Sutter, BMU; Heiko Huther ,AGFW; Dirk Mangold, Solites; Jan Walter ,Difu.

(Bildquelle: Foto: BMU/Guido Bröer)

Die parlamentarische Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter (SPD) hat dem Steinbeis Forschungsinstitut Solites und seinen Projektpartnern einen Förderscheck von über 988.000 Euro für das Verbundprojekt „SolnetPlus –Solare Wärmenetze als eine Lösung für den kommunalen Klimaschutz“ überreicht. Die Förderung erfolgt aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI).
Schwarzelühr-Sutter erläutert hierzu: „Mit der Förderung leisten wir einen wichtigen Beitrag zu unseren Klimaschutz-Zielen. SolnetPlus unterstützt die Wärmenetzentwicklung und damit die Wärmewende insgesamt: Wärmenetze ermöglichen es, erneuerbare Energien effizient und zukunftsfähig in lokale Wärmeversorgungssysteme zu integrieren – nicht nur wenige Gebäude, sondern für Stadtquartiere oder sogar ganze Gemeinden. Das kann den Klimaschutz ganz wesentlich voranbringen, Quartiersidentität stärken und Lebensqualität erhöhen.
Wie Solites mitteilt, versorgen solare Wärmenetze Quartiere, Dörfer und Städte mit Wärme aus großen Solarthermieanlagen und aus anderen Wärmequellen. Im letzten Jahrzehnt habe in Deutschland eine erfolgreiche Markteinführung der Solarthermie als Erzeugungstechnologie für Wärmenetze begonnen. Ziel von SolnetPlus sei es, diese positive Entwicklung zu verstetigen und zu verstärken. Die Leistung der durch SolnetPlus initiierten Neuinstallationen von großen Solerthermieanlagen werde auf insgesamt 100 Megawatt geschätzt. Damit können über 25 Jahre rund 600.000 Tonnen CO2-Äquivalente eingespart werden.
Das Projekt-Team bringe dabei vielfältiges und praxisorientiertes Know-how für die Beratung ein, denn die vier beteiligten Institutionen beschäftigen sich seit Jahren intensiv mit dem Thema und den Belangen von Kommunen. Es setze sich zusammen aus: Solites – Steinbeis Forschungsinstitut für solare und zukunftsfähige thermische Energiesysteme (Verbundorganisation), AGFW-Projektgesellschaft für Rationalisierung, Information und Standardisierung, Deutsches Institut für Urbanistik (Difu), Hamburg Institut Research (HIR).
Das Angebot reiche von Informationen über Beratung und Qualifizierung bis hin zu aktivierenden Maßnahmen. In Form von Tagungen, Fachseminaren, Planungsworkshops und Publikation werden neben Fachpersonal und Entscheidungstragenden aus Kommunalverwaltung und -politik auch die Energie- und Wärmeversorgungsbranche adressiert.





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