Dienstag, 5. Mai 2026

ThügaZuwachs auf S/4HANA-Plattform

[23.02.2022] Thüga SmartService (TSG) baut jetzt mit sieben weiteren Unternehmen die S/4HANA-Plattform für Stadtwerke und Energieversorger aus und ermöglicht so den Umstieg auf ein neues IT-System zur Planung und Steuerung von Ressourcen.

Die Thüga SmartService (TSG) baut jetzt mit sieben weiteren Unternehmen ihre S/4HANA-Plattform für Stadtwerke und Energieversorger weiter aus. Wie die Thüga mitteilt, ermöglicht die Lösung der TSG den Umstieg auf ein neues IT-System zur Planung und Steuerung von Ressourcen. Bis 2024 plane TSG, die S/4HANA-Plattform von heute zehn auf über 30 Kunden zu erweitern.
Die Wartung für die SAP-Lösung R/3 zur Abwicklung von zentralen Prozessen in der Materialwirtschaft, Logistik sowie dem Finanz- und Rechnungswesen laufe in den kommenden Jahren aus. TSG habe frühzeitig eine Nachfolgelösung für das Enterprise Resource Planning (ERP) in der Energiewirtschaft entwickelt und erfolgreich erste Unternehmen auf die neue Umgebung umgezogen. „Die S/4HANA-Plattform der TSG bietet vereinfachte Datenstrukturen, verbesserte Bedienbarkeit und neue Funktionalitäten. Je mehr Kunden die Plattform gemeinsam nutzen, desto höher die Skaleneffekte und desto geringer die Kosten je Nutzer. Die standardisierte Plattform kann außerdem durch Funktionserweiterungen – Add-Ons – je nach Unternehmen individuell ergänzt werden“, sagt Emil Bruusgaard, Geschäftsführer der Thüga SmartService.

Vom S/4HANA-Piloten zur Plattform

Angaben der Thüga zufolge sei die GEW Wilhelmshaven – Versorger für Strom, Erdgas und Trinkwasser – bereits Kunde der TSG gewesen und 2019 in einem ersten Piloten auf die S/4HANA-Plattform umgestiegen. Damit habe die TSG hilfreiche Erkenntnisse aus der Anwenderpraxis sammeln und auswerten können. In der Folge seien Prozesse aus der bestehenden SAP R/3-Umgebung verbessert und im neuen IT-Umfeld umgesetzt worden. Anfang 2020 sei die GEW Wilhelmshaven auf der Plattform erfolgreich produktiv gegangen. Die ESWE Versorgungs AG und die SWK Stadtwerke Kaiserslautern Versorgungs-AG – beides Partnerunternehmen aus der Thüga-Gruppe und ebenfalls Kunden der TSG – haben sich angeschlossen und seien auf die S/4HANA-Plattform umgezogen. In dieser Konstellation habe die TSG komplexere Anforderungen und Funktionalitäten bearbeitet und die Weiterentwicklung und Skalierung der bestehenden Lösung konsequent vorangetrieben.

Schwarmintelligenz schafft Skaleneffekte

Anfang 2022 seien von der TSG sieben weitere Unternehmen, mehrheitlich aus der Thüga-Gruppe, auf der S/4HANA-Plattform produktiv gesetzt worden. Die Stadtwerke Ostmünsterland, e-werk Sachsenwald, die Energieversorgung Selb-Marktredwitz, die Gasversorgung Unterfranken, die Stadtwerke Kelheim, die Stadtwerke Mühlhausen und die Stadtwerke Mühlhausen Netz hätten Anfang des Jahres für einen starken Zuwachs gesorgt. „Die Kombination aus Kostensynergien auf der einen Seite und Wissenstransfer sowie Innovationsgeist durch Schwarmintelligenz auf der anderen Seite sorgt bei unseren Bestandskunden und im Markt für großes Interesse an unserer S/4HANA-Plattform“, sagt Matthias Stoller, Geschäftsführer der Thüga SmartService.
Laut Thüga wird die Umstellung auf S/4HANA von vielen Unternehmen auch als Anlass genutzt, um ihre IT-Landschaft durch Funktionserweiterungen (Add-Ons) individuell zu ergänzen und zusätzlich zu verbessern. Add-Ons wie die Procurement Suite oder das Workforce-Management-System könnten passgenau an die S/4HANA-Plattform der TSG andocken und würden von den Kunden nachgefragt. „Wir haben noch einiges vor und streben bis 2024 über 30 Kunden auf der S/4HANA-Plattform an“, sagt Matthias Stoller. Eine Reihe von weiteren Versorgern habe bereits entsprechende Verträge unterschrieben oder befinde sich in den letzten Verhandlungsphasen. „Um den Zugang für Stadtwerke und Energieversorger inner- und außerhalb der Thüga-Gruppe noch einfacher zu gestalten, werden wir die nicht differenzierenden Prozesse weiter standardisieren. Mit jedem neuen Versorger an Bord wird die Plattform im Hinblick auf Kosten, Funktionalität und Innovation noch attraktiver werden.“





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