MannheimErster Schnellladepark eröffnet

Am Parkplatz P 4 am Mannheimer Hauptbahnhof ist ein neuer Schnellladepark in Betrieb.
v.l.: Natalie Waterboer, GF Mannheimer Parkhausbetriebe; Erster Bürgermeister Christian Specht; MVV-Vorstand Ralf Klöpfer; Daniel Jung, GF MVV-Regioplan
(Bildquelle: MVV)
Schnellladen hoch zehn: Das ist jetzt auf dem Parkplatz P4 an der Keplerstraße/Ecke Galileistraße in direkter Nähe des Mannheimer Hauptbahnhofs möglich. Dort eröffnet das Energieunternehmen MVV gemeinsam mit der Stadt und den Mannheimer Parkhausbetrieben offiziell den ersten Schnellladepark für Elektroautos in der Quadratestadt. Insgesamt fünf High Power Charging (HPC) Ladesäulen stehen zur Verfügung. Die Säulen haben jeweils zwei Ladepunkte und machen laut MVV ein Aufladen mit bis zu 300 Kilowatt möglich. Damit eignen sie sich ideal für die neue Generation von Elektroautos mit größeren Batteriekapazitäten und höheren Anforderungen an schnelles Aufladen. Der komplettierte HPC-Park sei Teil der dritten Ausbaustufe des Projekts MaLIS (Mannheimer Ladeinfrastruktur). „Durch den bedarfsgerechten Ausbau von Schnellladeinfrastrukturen treiben wir den Ausbau der E-Mobilität signifikant voran und unterstützen damit auch den Weg Mannheims zur klimaneutralen Stadt“, erklärt Ralf Klöpfer, Vertriebsvorstand von MVV Energie.
Die Nutzung der Ladesäulen im Schnellladepark geht einfach und zügig: Die kostenlose App MVV eMotion kann im Google Play Store oder im Apple App Store heruntergeladen werden. So erhalten E-Mobilisten Zugang zu den Ladesäulen von MVV sowie zu allen Standortpartnern, die über Roaming-Netzwerke angebunden sind. Die App zeigt außerdem seit vergangenem Jahr den Belegungsstatus der Mannheimer Ladepunkte samt dazugehöriger Parkplätze an. Zum Laden wählt man als erstes den gewünschten Ladepunkt aus, startet dann den Ladevorgang und verbindet sein Auto per Kabel mit der Ladestation. Beim Laden über die MVV App kostet die Kilowattstunde an den Ladesäulen im neuen Schnell-Ladepark 45 Cent pro Kilowattstunde, teilt das Unternehmen mit. Hinzu kommen die vor Ort anfallenden Parkgebühren. Auch ein Direktladen per QR-Code auf der Ladesäule oder via Internetlink sei möglich sowie die Nutzung über ein Roaming-Netzwerk. Die Kosten dafür hängen vom jeweiligen Roaming-Anbieter ab. Den neuen Ladepark hat die MVV-Tochter MVV Regioplan konzipiert und umgesetzt, berichtet das Unternehmen abschließend.
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