WI EnergyPV-Großprojekt angekündigt
Der Photovoltaik-Projektierer WI Energy hat jetzt angekündigt, im rheinland-pfälzischen Ralingen einen 65 Hektar großen Solarpark zu errichten. Wie WI Energy mitteilt, soll das Projekt mit dem Namen Bürgerkraftwerk den Anwohnerinnen und Anwohnern die Möglichkeit geben, nachhaltig erzeugten Ökostrom direkt vor Ort zu beziehen und so den Strukturwandel mitzugestalten.
Ziel des Projekts sei es, einerseits Flächen optimal für die umweltfreundliche Energieerzeugung zu nutzen und andererseits das regionale Gemeinwesen zu fördern. Die Eigentümerinnen und Eigentümer der Freiflächen profitierten mit ihrer Solaranlage von der sauberen Energiegewinnung und leisteten einen wichtigen Beitrag zur Klimawende. Die Bürgerinnen und Bürger der Region profitierten in Form von Ökostromtarifen. Durch das Beteiligungsmodell und das Vorkaufsrecht könnten jederzeit Interessierte in das Projekt Bürgerkraftwerk einsteigen. Auch die Gemeinde selbst könne sich im Rahmen einer Projektgesellschaft mit einem bestimmten Anteil am Solarpark beteiligen.
Unter PV-Experten werde die Meinung vertreten, dass die Akzeptanz der regionalen Ortsgemeinden für ein Projekt steigt, wenn eine Planungseinheit die Flächen vorab als Potenzialflächen bewertet. Ohne einen solchen Plan müssten die Energieunternehmen viel Überzeugungsarbeit leisten. Da es sich im Fall von Ralingen um ein solidarisches Pilotprojekt der Gemeinde handelt, sei die Akzeptanz hoch und die bürokratischen Schritte liefen nach den üblichen Verfahren ab.
Einstieg ab 1.000 Euro
Die Umsetzung des Bürgerkraftwerks Ralingen basiere auf der Gesamtflächepotenzialfläche von rund 80 Flächeneigentümern, deren Beteiligung und Zusammenführung WI Energy und die Gemeinde Ralingen derzeit gemeinsam in Angriff nähmen. Nach Abschluss aller formellen Prozesse stünden die gepachteten Flächen dann für den Bau und Betrieb des neuen Solarparks zur Verfügung.
Über das Investitionsprogramm der Tochtergesellschaft WI Funding könnten sich Interessenten bereits ab 1.000 Euro an dem Solarpark beteiligen. So könnten auch zurückhaltende Investoren von den Vorteilen des Projekts profitieren. Für diejenigen, die größere Summen investieren möchten, stehe das Realeigentumsmodell zur Verfügung. Dabei erwerben sie reale Anteile am Solarpark, zum Beispiel eine bestimmte Anzahl von Modulen inklusive der dazugehörigen Wechselrichter zur Erzeugung des Ökostroms, und partizipierten so nicht nur finanziell, sondern auch an den Erträgen der Energieerzeugung. Dieses Modell schaffe eine vertiefte Partnerschaft zwischen WI Energy und den Bürgerinnen und Bürgern der Region, von der beide Seiten wirtschaftlich profitieren.
Die vielschichtige Zusammenarbeit mit der Gemeinde mache die Besonderheit des Projekts aus. WI Energy strebe bei jedem Bauvorhaben stets die Beteiligung der Standortgemeinde an und sichere eine regionale Stromversorgung über die regionalen Grenzen hinaus. Die Vorteile der Bürgerbeteiligung zeigten sich in zweierlei Hinsicht: Interessierte Anwohner erhielten ein Vorkaufsrecht für die Beteiligung und damit die Option, über das Beteiligungsmodell einen Teil des Solarparks zu erwerben. Zudem profitierte die regionale Bevölkerung von bilanziell günstigeren Ökostromtarifen.
Solarcarports: Tragwerk macht den Unterschied
[07.04.2026] Solarcarports scheitern in Deutschland häufig an der Tragwerksplanung statt an der Photovoltaiktechnik. Mit wachsendem Flächendruck und politischen Vorgaben rückt damit die ingenieurtechnische Qualität als entscheidender Erfolgsfaktor in den Fokus. mehr...
Aachen: Dynamischer Photovoltaik-Ausbau
[01.04.2026] Der Ausbau von Photovoltaikanlagen auf Aachener Dächern hat sich seit 2020 nahezu verfünffacht. Die Stadt übertrifft damit ihre Klimaziele deutlich und will mit neuer Förderung vor allem Mehrfamilienhäuser und Unternehmen stärker einbinden. mehr...
Kreis Kassel: Mobiler PV-Fahrradanhänger unterwegs
[26.03.2026] Ein mobiler Photovoltaik-Fahrradanhänger bringt Solarstrom flexibel an Schulen und Veranstaltungen im Landkreis Kassel. Die Anlage verbindet Energieerzeugung, Netzeinspeisung und Bildungsarbeit und soll nun im Unterricht praktische Einblicke in die Energiewende liefern. mehr...
Herrsching am Ammersee: Gymnasium nutzt PVT-Module
[26.03.2026] Ein Gymnasium in Herrsching am Ammersee nutzt erstmals PVT-Module in Kombination mit Geothermie für seine Energieversorgung. Das hybride System reduziert den Bedarf an Erdsonden deutlich und zeigt, wie sich Flächen- und Genehmigungsgrenzen in Neubauten überwinden lassen. mehr...
Stadtwerke Münster: Bürgerbeteiligung innerhalb eines Tages gezeichnet
[12.03.2026] Die Bürgerbeteiligung für den Agri-Solarpark Amelsbüren der Stadtwerke Münster war innerhalb eines Tages vollständig gezeichnet. Das Tempo zeigt die hohe Unterstützung für regionale Energiewende-Projekte in Münster und verweist auf ein Solarprojekt, das Stromproduktion und Landwirtschaft kombiniert. mehr...
Trianel: Verkauf von Solarpark
[10.03.2026] Das Unternehmen Trianel Energieprojekte hat einen 70,4-MWp-Solarpark in Brandenburg an einen Infrastrukturfonds von Nuveen verkauft. Der Deal zeigt, wie kommunale Projektentwickler große Photovoltaikprojekte für institutionelle Investoren strukturieren und vermarkten. mehr...
evm: Solarpark hat Förderzusage erhalten
[09.03.2026] Der geplante Solarpark Weltersburg-Guckheim hat in der jüngsten EEG-Ausschreibung der Bundesnetzagentur einen Förderzuschlag erhalten. Damit sind die Vermarktungsbedingungen für das Projekt gesichert – und der Bau einer 16-MWp-Freiflächenanlage auf einer ehemaligen Tongrube rückt näher. mehr...
Oldenburg: PV-Anlagen auf Lärmschutzwänden geplant
[09.03.2026] Photovoltaik-Module auf neuen Lärmschutzwänden sollen künftig Strom für das geplante Sport- und Gesundheitsbad am Flötenteich in Oldenburg liefern. Die Stadtverwaltung sieht darin eine günstigere und naturverträglichere Alternative zur ursprünglich vorgesehenen Floating-PV-Anlage auf dem Gewässer. mehr...
Nürnberg: Kommunale Gebäude haben PV-Anlagen erhalten
[06.03.2026] Die Stadt Nürnberg hat auf sechs kommunalen Gebäuden neue Photovoltaikanlagen mit zusammen rund 306 kWp installiert. Das Programm aus dem Sonderfonds Energiemangellage soll die Eigenstromversorgung stärken, Energiekosten senken und jährlich bis zu 300.000 kWh klimafreundlichen Strom liefern. mehr...
Berlin: Stadtwerk beliefert Howoge mit Allgemeinstrom
[04.03.2026] Die Berliner Stadtwerke liefern seit Jahresbeginn den gesamten Allgemeinstrom für den Wohnungsbestand der Howoge. Der langfristige Vertrag setzt auf Ökostrom und nutzt auch Solarstrom von den Dächern – mit Folgen für Versorgungssicherheit und Preisstabilität. mehr...
Bundesverband Solarwirtschaft: Frontalangriff auf die Energiewende
[03.03.2026] Ein geleakter Entwurf zur Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes sieht die Streichung der Förderung für neue private Solaranlagen und eine Pflicht zur Direktvermarktung vor. Die Solarbranche warnt vor massiven Folgen für Investitionen, Arbeitsplätze und die Klimaziele. mehr...
Greenovative: Kommunen profitieren von Solarparks
[02.03.2026] Greenovative hat 2025 mehr als 320.000 Euro an Kommunen im Umfeld seiner Solarparks ausgezahlt. Grundlage ist die freiwillige Beteiligung nach § 6 EEG, mit der Städte und Gemeinden direkt an den Stromerlösen partizipieren. mehr...
ABO Wind: Zuschlag für drei Solarparke erhalten
[25.02.2026] ABO Energy erhält in der jüngsten EEG-Ausschreibung der Bundesnetzagentur Zuschläge für drei Solarparke mit rund 50 Megawatt Leistung. Damit baut der Projektentwickler sein Hybridportfolio aus Photovoltaik und Batteriespeichern weiter aus und behauptet sich in einem erneut stark überzeichneten Wettbewerbsumfeld. mehr...
Baden-Württemberg: PV-Flächenziel vorzeitig erreicht
[20.02.2026] Baden-Württemberg hat sein PV-Flächenziel des Energie- und Klimaschutzkonzepts 2030 bereits ein Jahr früher erreicht und übertroffen. Statt der angestrebten 250.000 Quadratmeter sind auf Landesgebäuden schon rund 272.000 Quadratmeter installiert – mit klaren Folgen für den weiteren Ausbau bis 2030. mehr...
Photovoltaik: Agri-PV-Potenzial für Kommunen
[18.02.2026] Eine Studie des Fraunhofer ISE hat das Potenzial der Agri-Photovoltaik in Deutschland ermittelt. Auf den am besten geeigneten Flächen sind demnach insgesamt rund 500 Gigawatt Leistung möglich. Auch für die Gemarkungen von Kommunen kann das Potenzial berechnet werden. mehr...
















