MönchengladbachAllianz für Wärmewende gegründet

Gründung der Allianz für die Wärmewende in Mönchengladbach.
v.l.: Jürgen Steinmetz, IHK Mittlerer Niederrhein; Claudia Schwan-Schmitz, Technische Beigeordnete der Stadt; Nazime Kirici, Verbraucherzentrale Mönchengladbach; Torsten Rose, Kreishandwerkerschaft Mönchengladbach; Frank Kindervatter, NEW AG; Felix Heinrichs, Oberbürgermeister; Friedhelm Lange, Wirtschaftsförderung Mönchengladbach; Jan Schneider, Verein ZukunftsHandwerk Energie + Klima
(Bildquelle: Stadt Mönchengladbach/Markus Rick)
Gründung der Allianz für die Wärmewende in Mönchengladbach.
v.l.: Jürgen Steinmetz, IHK Mittlerer Niederrhein; Claudia Schwan-Schmitz, Technische Beigeordnete der Stadt; Nazime Kirici, Verbraucherzentrale Mönchengladbach; Torsten Rose, Kreishandwerkerschaft Mönchengladbach; Frank Kindervatter, NEW AG; Felix Heinrichs, Oberbürgermeister; Friedhelm Lange, Wirtschaftsförderung Mönchengladbach; Jan Schneider, Verein ZukunftsHandwerk Energie + Klima
(Bildquelle: Stadt Mönchengladbach/Markus Rick)
Ein breites Bündnis aus Stadtverwaltung, Energieversorgung, Wirtschaft, Handwerk und Verbraucherschutz will die Wärmewende in Mönchengladbach gemeinsam vorantreiben. Wie die Stadt Mönchengladbach mitteilt, haben die Partner dazu die „Allianz für die Wärmewende Mönchengladbach“ gegründet und eine gemeinsame Erklärung unterzeichnet.
Zu den Beteiligten zählen neben der Stadt die Industrie- und Handelskammer Mittlerer Niederrhein, die Kreishandwerkerschaft Mönchengladbach, der Energieversorger NEW, die Wirtschaftsförderung Mönchengladbach, der Verein ZukunftsHandwerk Energie + Klima sowie die Verbraucherzentrale Mönchengladbach. Die Allianz versteht sich als freiwilliges Netzwerk, das Kompetenzen bündeln und die Umsetzung von rund 30 Maßnahmenpaketen zur Wärmewende beschleunigen soll.
Die Partner verfolgen das Ziel, die Wärmeversorgung in Mönchengladbach schrittweise klimaneutral umzubauen und dabei soziale sowie wirtschaftliche Aspekte zu berücksichtigen. Im Mittelpunkt stehen sowohl der Ausbau technischer Infrastruktur als auch Beratungs- und Unterstützungsangebote für Gebäudeeigentümer und Unternehmen. Genannt werden unter anderem die Stärkung der Stromverteilnetze, der Aufbau von Wärmenetzen, Qualifizierungsangebote für Handwerksbetriebe sowie Fördermittelberatung und Pilotprojekte.
Oberbürgermeister Felix Heinrichs (SPD) verweist auf den Umfang der Aufgabe: „Um die Energieversorgung in Mönchengladbach bis 2045 klimaneutral aufzustellen, muss fast jedes Gebäude und jede Straße angepackt werden.“ Die Allianz solle dafür eine Plattform schaffen, auf der Verwaltung, Wirtschaft, Energieversorgung, Handwerk und Verbraucherschutz ihre Arbeit abstimmen.
Mönchengladbach hatte bereits Ende 2024 als erste Großstadt in Nordrhein-Westfalen eine kommunale Wärmeplanung im Zusammenhang mit dem Energiekonzept beschlossen (wir berichteten). Damit legte die Stadt nach eigenen Angaben die Grundlage für die Dekarbonisierung der lokalen Energieversorgung.
Die Allianz will technologieoffen arbeiten und pragmatische Lösungen entwickeln. Gleichzeitig betonen die Beteiligten, dass die Wärmewende für Bürgerinnen und Bürger bezahlbar bleiben müsse. Unternehmen, Bildungseinrichtungen, Vereine und Verbände können sich dem Netzwerk anschließen. Geplant sind mindestens zwei Allianzforen pro Jahr, thematische Arbeitsgruppen sowie regelmäßige Berichte zu Projekten und Fortschritten.
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