EntegaApp für Ökostrom

Maximale Transparenz und Kostenkontrolle über Stromkosten und -verbrauch ist per Entega-App möglich.
(Bildquelle: Entega)
Ab sofort gibt es zum Tarif Entega-Ökostrom dynamisch auch eine App. Das Entega-Cockpit ermöglicht Verbrauchern mit und ohne Smart Meter maximale Transparenz und Kontrolle über Stromkosten und -verbrauchsdaten. Kunden des Tarifs können ihre Verbrauchsdaten und die damit verbundenen Kosten einsehen und mit einem Smart Meter aktiv teure Stunden vermeiden.
Entega aus Darmstadt hat Anfang August 2024 die Endkunden-App vorgestellt. Die App ist nur in Verbindung mit dem dynamischen, also an den stündlichen Börsenpreis gekoppelten Tarif Entega-Ökostrom dynamisch erhältlich, der 2023 eingeführt wurde. Als einer der wenigen dynamischen Tarife ist er nicht nur mit einem so genannten Smart Meter, sondern auch mit herkömmlichen Zählern abschließbar. Alle Stromkunden sollen so die Möglichkeit haben, von den Preisschwankungen an der Strombörse zu profitieren.
Entwickelt hat das Produkt und die App eine 100-prozentige-Tochter der Entega: die Energy Market Solutions aus Berlin (EMS). Florian Müller, Geschäftsführer der Energy Market Solutions, betont, wie wichtig Apps für die Energiewende sind: „Wir sind der festen Überzeugung, dass Energieverbraucher der Schlüssel zu einer erfolgreichen Energiewende sind. Doch aktuell fehlt es entweder am Bewusstsein oder an wirksamen Instrumenten, um den individuellen Stromverbrauch und die -kosten zu beeinflussen.“
Europäische Kooperation von Entega, EMS und Eliq
Basis des Cockpits ist die bereits in etlichen europäischen Märkten etablierte Eliq Energy Insights Platform, die in den vergangenen Monaten an die Spezifika des deutschen Strommarkts angepasst wurde. Gemeinsame Weiterentwicklungen sind bereits in Planung. Håkan Ludvigson, CEO von Eliq, sieht in der Kooperation große Vorteile für alle Beteiligten: „In enger Zusammenarbeit mit den Spezialisten von EMS konnten wir die App an die spezifischen Bedürfnisse des deutschen Strommarkts anpassen. Die Erweiterung um Nicht-Smart-Meter-basierte Anwendungen und die Entwicklungs-Roadmap für die kommenden Monate und Jahre versprechen eine hohe Relevanz der Eliq Energy Insight Platform für Versorger und Endkunden in Deutschland.“
Dynamische Tarife als Energiewende-Turbos
Dynamische Tarife sind Energiewende-Turbos. Antje Winter, Geschäftsführerin der Entega-Plus GmbH sowie der EMS, erklärt warum: „Sie können nicht nur handfeste monetäre Vorteile für Verbraucher bringen und das Energiesystem als Ganzes entlasten, sie schaffen vor allem Transparenz und Dialog rund um das Thema Energiewende.“ Für die meisten Verbraucher – vor allem für die so genannten Prosumer, die in steuerbare Energiewende-Technologie (PV-Anlagen, Speicher, Elektroautos Wärmepumpen) investiert haben, sind dynamische Tarife mit ihren konkreten Flexibilitätsanreizen sehr attraktiv. Wird ihr Verbrauch viertelstundengenau gemessen, profitieren sie unmittelbar von der Verschiebung ihres Verbrauchs aus teuren Stunden in Stunden mit niedrigen Börsenpreisen. Aber auch bei Endkunden ohne Smart Meter wird das Bewusstsein um die Preisdynamiken perspektivisch das Verbrauchsverhalten verändern. Zwingende Voraussetzung dafür ist jedoch eine niedrigschwellige Visualisierung von Verbrauch und Kosten in einer App. Und hier kommt das ENTEGA-Cockpit in Spiel.
Kraftwerk Software Gruppe: Neue KI-gestützte Wissensplattform vorgestellt
[24.07.2026] Die Kraftwerk Software Gruppe hat mit der Lösung kraftwerk.Knowledge eine KI-gestützte Wissensplattform für Versorgungsunternehmen vorgestellt. Sie soll Stadtwerke bei der Dokumentation, der Einhaltung regulatorischer Vorgaben und der schnellen Suche nach Fachinformationen unterstützen. mehr...
Civitas Connect: Offene digitale Basisinfrastrukturen
[20.07.2026] Ein offener Brief fordert, bestehende offene Daten- und Integrationsplattformen stärker in die föderalen Digitalstrukturen einzubinden. Laut Initiator Civitas Connect richtet sich die Initiative an Bund, Länder und weitere zuständige Gremien. Kommunen, öffentliche Unternehmen und andere Organisationen können sich der Erklärung bis Ende September anschließen. mehr...
cortility: SAP-Umstellung bleibt eine Herausforderung
[17.07.2026] Mit dem Ende des Supports für SAP R/3 Ende 2027 wächst der Zeitdruck für Energieversorger. Nach Einschätzung des IT-Dienstleisters cortility werden jedoch zahlreiche Unternehmen den Termin nicht einhalten können. mehr...
enercity: Test für KI-Energie-Assistenten
[16.07.2026] enercity hat die Testphase eines KI-Energie-Assistenten gestartet, der Kundinnen und Kunden die Verwaltung ihres Energievertrags direkt über ChatGPT ermöglichen soll. Nach Angaben des Unternehmens können unter anderem Vertragsdaten eingesehen, Rechnungen abgefragt und Zählerstände übermittelt werden. mehr...
Stadtwerke Baden-Baden: Neue GIS-Plattform für alle Versorgungssparten
[10.07.2026] Die Stadtwerke Baden-Baden stellen ihre Geoinformations- und Netzsysteme schrittweise auf eine neue webbasierte Plattform um. Nach Angaben von VertiGIS soll damit eine integrierte Arbeitsumgebung für die Sparten Strom, Gas, Wasser und Fernwärme entstehen. mehr...
Mahnwesen: Lücke im SAP-System
[09.07.2026] Stadtwerke, die SAP im Mahnwesen einsetzen, müssen Mahngebühren manuell verbuchen. Das kostet wertvolle Arbeitszeit und birgt die Gefahr von Fehlbuchungen und Compliance-Risiken. Eine SAP-basierte Erweiterung automatisiert den Prozess und beseitigt diese Schwachstelle. mehr...
cortility: Einfacher Lieferantenwechsel
[08.07.2026] Der IT-Dienstleister cortility hat eine Software vorgestellt, die Energieversorger beim seit 2025 geltenden 24-Stunden-Lieferantenwechsel unterstützen soll. mehr...
dena: Data Spaces für die Energiewende
[02.07.2026] Rund 50 Akteure aus der Energie- und Digitalwirtschaft sprechen sich für den Aufbau von Data Spaces aus. Nach Angaben der Deutschen Energie-Agentur (dena) sollen standardisierte Datenräume den sicheren Datenaustausch erleichtern, die Energiewende unterstützen und die digitale Souveränität in Deutschland und Europa stärken. mehr...
Dresden: Energielotse überarbeitet
[30.06.2026] Dresden hat seinen Digitalen Energielotsen grundlegend überarbeitet und um neue Funktionen erweitert. Die Online-Plattform soll Bürgerinnen und Bürger bei Entscheidungen zu Heizung, Wärmeversorgung und Fördermitteln im Rahmen der kommunalen Wärmeplanung unterstützen. mehr...
Mannheim: Kläranlage erhält digitales Prozessleitsystem
[26.06.2026] Die Mannheimer Kläranlage arbeitet künftig mit einem durchgängigen digitalen Prozessleitsystem. Die Modernisierung soll die Betriebssicherheit erhöhen, Ressourcen sparen und die Anlage auf strengere Vorgaben in der Wasserwirtschaft vorbereiten. mehr...
Advertorial: Das Zusammenspiel entscheidet
[25.06.2026] Stadtwerke stehen vor einer neuen Phase der Digitalisierung: Kundenerwartungen steigen, IT-Landschaften werden komplexer, Fachwissen geht verloren. Operative Handlungsfähigkeit zu erhalten und sich gleichzeitig zukunftsfähig aufzustellen, wird zur obersten Priorität. mehr...
deeeper.technology: Start von KI-Plattform
[24.06.2026] Das Unternehmen deeeper.technology hat mit den Deeeper Energy Maps eine KI-Plattform gestartet, die Energiedaten gebündelt auf einer interaktiven Karte darstellt. Die Lösung soll Projektentwicklern und Beratern die Standortbewertung deutlich erleichtern. mehr...
Kisters: Plattform für Steuerbarkeitstests
[23.06.2026] Netzbetreiber müssen jährlich die Steuerbarkeit von Erzeugungsanlagen prüfen und die Ergebnisse an die Übertragungsnetzbetreiber melden. Der Softwareanbieter Kisters hat seine Redispatch-2.0-Plattform dafür erweitert. mehr...
Interview: Tief integrierte Systeme
[16.06.2026] Künstliche Intelligenz eröffnet neue Möglichkeiten für Automatisierung und effizientere Prozesse. Andreas Weber von Kraftwerk Software erklärt im Interview, warum KI erst dann ihr volles Potenzial entfaltet, wenn sie in die Systemarchitektur integriert ist. mehr...
FairEnergie: Umstieg auf Intense-Lösung
[09.06.2026] FairEnergie ersetzt seine bisherige SAP-IS-U-Landschaft durch die cloudbasierte Plattform TENTAC auf Basis von SAP S/4HANA Utilities. Der Reutlinger Versorger setzt dabei auf Standardprozesse und integrierte Abläufe, um Kosten zu senken und kundenbezogene Prozesse zu vereinfachen. mehr...








