Frankfurt am MainMainova bleibt Energiepartner

Der Palmengarten in Frankfurt erhält seine Energie weiterhin von Mainova.
(Bildquelle: visit frankfurt/Isabella Pacini)
Mainova bleibt Energiepartner der Stadt Frankfurt am Main. Wie das Unternehmen berichtet, hat es sich in einer europaweiten Ausschreibung erneut durchgesetzt und wird ab Anfang 2026 weiterhin städtische Liegenschaften mit Strom und Erdgas beliefern.
Der Vertrag umfasst nach Angaben von Mainova rund 154 Gigawattstunden Strom pro Jahr, vollständig aus erneuerbaren Energien. Das entspreche dem Jahresbedarf von etwa 62.000 durchschnittlichen Zwei-Personen-Haushalten. Geliefert werde an rund 2.500 Abnahmestellen, darunter Verwaltungsgebäude, Schulen, Kitas, Museen und der Palmengarten.
Ergänzend stellt Mainova voraussichtlich knapp 141 Gigawattstunden Erdgas zur Verfügung. Damit heizt die Stadt laut Mitteilung Klassenräume, Kitas und Krankenzimmer in städtischen Gebäuden an insgesamt etwa 800 Lieferstellen.
Städtischen Angaben zufolge soll der Erdgasverbrauch in kommenden Jahren deutlich sinken. Bis Ende 2030 sollen rund 60 vorwiegend mit Gas beheizte Liegenschaften an das Fernwärmenetz angeschlossen werden, vor allem Schulen und Kindertagesstätten. Der Ausbau sei Teil eines Transformationsplans zur Dekarbonisierung und damit zur Erreichung der kommunalen Klimaziele.
Vertreterinnen der Stadt betonen laut Mitteilung die Bedeutung einer verlässlichen Versorgung mit fossilfreiem Strom und einer schrittweisen Umstellung der Wärmeversorgung. Die Kooperation mit Mainova solle zudem die Energiewende vor Ort stärken, unter anderem durch den Ausbau der Lade-Infrastruktur für Elektromobilität und durch Mieterstrom-Modelle, bei denen Bewohner direkt Solarstrom vom eigenen Dach nutzen können.
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