Kreis UelzenFörderbescheid für digitales Standortprofil

Ministerin Walter übergibt den Förderbescheid an den Landkreis Uelzen.
v.l.: Jan Kräuter, Wirtschaftsförderung Landkreis Uelzen; Stephan Latzko, Wirtschaftsförderung Landkreis Uelzen und Geschäftsstelle Modellregion Regenerativer Wirtschaftsstandort Landkreis Uelzen; Jens Geißmann-Fuchs, Leiter Stabsstelle Wirtschaftsförderung Landkreis Uelzen; Ministerin Melanie Walter; Landrat Dr. Heiko Blume; Jan Henner Putzier, Mitglied des Niedersächsischen Landtags; Karin Beckmann, Landesbeauftragte und Leiterin des Amtes für regionale Landesentwicklung Lüneburg; Karen Wunsch, Amt für regionale Landesentwicklung Lüneburg
(Bildquelle: KoRiS/Stephanie Rahlf)
Ministerin Walter übergibt den Förderbescheid an den Landkreis Uelzen.
v.l.: Jan Kräuter, Wirtschaftsförderung Landkreis Uelzen; Stephan Latzko, Wirtschaftsförderung Landkreis Uelzen und Geschäftsstelle Modellregion Regenerativer Wirtschaftsstandort Landkreis Uelzen; Jens Geißmann-Fuchs, Leiter Stabsstelle Wirtschaftsförderung Landkreis Uelzen; Ministerin Melanie Walter; Landrat Dr. Heiko Blume; Jan Henner Putzier, Mitglied des Niedersächsischen Landtags; Karin Beckmann, Landesbeauftragte und Leiterin des Amtes für regionale Landesentwicklung Lüneburg; Karen Wunsch, Amt für regionale Landesentwicklung Lüneburg
(Bildquelle: KoRiS/Stephanie Rahlf)
Der Landkreis Uelzen will sein Potenzial für erneuerbare Energien künftig genauer sichtbar machen. Wie die Niedersächsische Landesregierung berichtet, hat Regionalentwicklungsministerin Melanie Walter (SPD) einen Förderbescheid über rund 52.075 Euro für das digitale Standortprofil übergeben. Das Konzept mit dem Titel „Digitales, integriertes und stoffstrombasiertes Standortprofil Landkreis Uelzen“ soll Daten zu Erzeugung, Speicherung, Umwandlung und Nutzung erneuerbarer Energien in einer Kartenanwendung bündeln. Ziel ist eine fundierte Grundlage für Entscheidungen zu künftigen Projekten, die den regional erzeugten Strom stärker nutzbar machen.
Der Landkreis gilt laut Mitteilung als Beispiel dafür, wie weit die Energiewende lokal bereits tragen kann: Uelzen deckt seinen Strombedarf vollständig aus erneuerbaren Quellen im eigenen Gebiet, und die Menge steigt weiter. Ministerin Walter betonte, die Kombination aus lokal erzeugtem Strom, digitalen Werkzeugen und regionaler Kooperation setze Maßstäbe. Die aus dem EU-Programm „Zukunftsregionen Niedersachsen“ bereitgestellten Mittel sollen dabei helfen, nachhaltige Wertschöpfung, Klimaschutz und neue Projektchancen zu fördern.
Auch Landrat Heiko Blume (CDU) sieht im Standortprofil einen Schlüssel für die Weiterentwicklung. Ihm zufolge lassen sich damit Potenziale für Erzeugung und Nutzung erneuerbarer Energien präzise abbilden, ebenso Perspektiven für Unternehmen, die ihren Energiebezug umstellen wollen. Zudem könnten geeignete Speichersysteme identifiziert werden, die den Landkreis als regenerativen Wirtschaftsstandort stärken.
Das Konzept geht über die reine Energieanalyse hinaus. Nach Angaben der Landesregierung berücksichtigt es auch Ressourcenverbrauch, Abfallvermeidung und Kreislaufwirtschaft. Durch die Verknüpfung von Energie- und Stoffströmen sollen Synergien und Einsparpotenziale sichtbar werden, um Uelzens Entwicklung ganzheitlich und nachhaltig auszurichten.
Der Förderrahmen stammt aus dem Programm „Zukunftsregionen in Niedersachsen“, das die Zusammenarbeit von Landkreisen und kreisfreien Städten unterstützt. Bis Ende 2028 stellt das Land rund 96 Millionen Euro aus europäischen Fonds bereit. Die Landkreise Celle, Heidekreis und Uelzen bilden gemeinsam die Zukunftsregion HeiDefinition, für die knapp acht Millionen Euro aus EU-Mitteln reserviert sind; einschließlich Eigenanteilen stehen rund 13,5 Millionen Euro für Projekte zur Verfügung.
Nachhaltige Wirtschaftsflächen: Vom Standort zur passenden Strategie
[02.09.2026] Eine Typologie mit sechs Kategorien zeigt, welche Nachhaltigkeitsmaßnahmen zu Gewerbe- und Industriegebieten passen. Die Systematik soll Kommunen helfen, Flächennutzung, Klimaanpassung, Energie und Mobilität schon früh standortgerecht zu planen. mehr...
Braunschweig: Projekt als Klima-Leuchtturm ausgezeichnet
[31.08.2026] Braunschweig erhält für das Beteiligungsprojekt COABS erneut den Preis „Klima-Leuchtturm“. Das Projekt entwickelte mit Wissenschaft, Verwaltung und Stadtgesellschaft konkrete Bausteine für die kommunale Klimaanpassung. mehr...
Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen: Elf Kommunen erhalten Auszeichnung
[27.08.2026] Elf Kommunen sind beim Wettbewerb „Klima kommunal“ 2026 für Projekte zum Klimaschutz und zur Klimaanpassung ausgezeichnet worden. Darunter finden sich auch Vorhaben mit Bezug zu Energieversorgung, Wärme und kommunalen Liegenschaften. mehr...
Stuttgart: Klimaziele nicht erreichbar
[17.08.2026] Stuttgart hat seine Treibhausgasemissionen seit 1990 deutlich reduziert. Für das Ziel, bis 2035 klimaneutral zu werden, reicht das bisherige Tempo jedoch nicht aus. Das geht aus dem neuen Bericht zur Gesamtstädtischen Klimastrategie hervor. Besonders kritisch bewertet die Stadt die Entwicklung im Wärmesektor. mehr...
Energie-Kommune: Tangerhütte setzt auf Erneuerbaren-Mix
[11.08.2026] In Tangerhütte sind bereits Anlagen zur Gewinnung von Strom aus erneuerbaren Energien mit einer Leistung von rund 261 Megawatt installiert. Es sind weitere Wind- und Solarprojekte geplant. Zugleich arbeitet die Stadt an einer nachhaltigen Wärmeversorgung und setzt auf einen großen neuen Batteriespeicher. mehr...
Nürnberg: Maßnahmen zur Klimaneutralität bis 2035 vorgestellt
[05.08.2026] Die Stadtentwässerung und Umweltanalytik Nürnberg baut ihre Eigenenergieerzeugung und Energieeffizienz aus, um bis 2035 klimaneutral zu werden. Ein Sachstandsbericht zeigt, welche technischen Maßnahmen bereits wirken und welche Projekte als Nächstes folgen. mehr...
Westmittelfranken: Vier Kreise legen Energienutzungspläne vor
[03.08.2026] Vier Landkreise in Westmittelfranken haben digitale Energienutzungspläne bis 2040 vorgestellt. Die Analysen zeigen, warum für die Energiewende künftig nicht mehr Jahresbilanzen, sondern das zeitliche Zusammenspiel von Erzeugung, Verbrauch, Netzen und Speichern entscheidend ist. mehr...
Baden-Württemberg: Klima-Impulse aus dem Süden
[23.07.2026] Vier Kommunen in Baden-Württemberg haben sich auf den Weg gemacht, Klimaneutralität bis 2035 zu erreichen – fünf Jahre früher als vorgeschrieben. Sie verfolgen bewusst unterschiedliche Schwerpunkte. Viele Ansätze lassen sich auf andere Kommunen übertragen. mehr...
Tübingen: Stadt will Klimaschutzprogramm fortsetzen
[23.07.2026] Tübingen hat sein Klimaschutzprogramm bis 2030 fortgeschrieben und den Ausbau der Wärme- und Energie-Infrastruktur bekräftigt. Der Gemeinderat hält trotz schwieriger Rahmenbedingungen am Ziel der Klimaneutralität fest und setzt dabei auf umfangreiche Investitionen von Stadt und Stadtwerken. mehr...
Görlitz: 2030 grenzüberschreitend klimaneutral
[13.07.2026] Görlitz will bis zum Jahr 2030 klimaneutral werden. Daraus ist ein langfristiger Umbau der Energieversorgung, der Stadtentwicklung und der Zusammenarbeit entstanden. Die Stadt arbeitet mit Partnern aus Deutschland und Polen zusammen. Für ihr Engagement wurde die Kommune von der Agentur für Erneuerbare Energien als „Energie-Kommune des Monats Juli 2026” ausgezeichnet. mehr...
Hamburg: CO2-Bilanz vorgelegt
[08.07.2026] Hamburg hat erstmals eine CO2-Schätzbilanz bereits sechs Monate nach Ende des Bilanzjahres vorgelegt. Die vorläufigen Daten zeigen für 2025 einen Anstieg der Emissionen und sollen die Steuerung der Klimapolitik deutlich beschleunigen. mehr...
Bremen: Schornstein macht Platz für Neues
[08.07.2026] Auf dem Kraftwerksgelände der swb im Bremer Hafen beginnt der Rückbau der Schornsteine der ehemaligen Steinkohleblöcke 5 und 6. Mit dem Abriss verschwindet nicht nur das höchste Bauwerk Bremens, sondern es entstehen auch Flächen für den weiteren Umbau des Energiestandorts. mehr...
Konstanz: Neuer Klimaschutzbericht erschienen
[29.06.2026] Der 14. Klimaschutzbericht der Stadt Konstanz verweist auf eine wachsende Lücke zwischen Klimazielen und tatsächlicher Umsetzung. Zugleich nennt der Bericht konkrete Ansätze für schnellere Emissionsminderungen und eine wirksamere Finanzierung des kommunalen Klimaschutzes. mehr...
Energie-Kommune: Bremen will Klimaneutralität bis 2038
[15.06.2026] Bremen möchte seine Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2038 um 95 Prozent im Vergleich zu 1990 reduzieren. So sieht es die Klimaschutzstrategie des Landes vor. Dafür wurde sie jetzt von der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) als Energie-Kommune des Monats Juni ausgezeichnet. mehr...
BEEKOMM: Thüringen erhält 1,6 Millionen Euro Förderung
[05.06.2026] Mit dem Projekt BEEKOMM unterstützt Thüringen Kommunen beim schnelleren Ausbau von Windenergie und Freiflächen-Photovoltaik. Bund und Land stellen dafür Fördermittel bereit und finanzieren neue Beratungsangebote, die Planungsprozesse vor Ort beschleunigen sollen. mehr...













