WurmbergAm Anfang steht die CO2-Bilanz

Gemeinde Wurmberg: Klimaschutzpaket unterzeichnet.
v. l.: Birgit Schwegle, Umwelt- und EnergieAgentur Kreis Karlsruhe; Rolf Schönhaar, EnBW Energie Baden-Württemberg; Bürgermeister Jörg-Michael Teply
(Bildquelle: EnBW Energie Baden-Württemberg)
Die baden-württembergische Gemeinde Wurmberg ist mit einem Klimaschutzprojekt ins neue Jahr gestartet. Umgesetzt werden soll das Praxisorientierte Energie- und Klimaschutzkonzept (PEK), das die Umwelt- und EnergieAgentur Kreis Karlsruhe und der Konzern EnBW Energie Baden-Württemberg gemeinsam entwickelt haben. Neu an diesem Konzept ist laut EnBW der spezielle Zuschnitt auf Kommunen unter 10.000 Einwohnern und die direkte Einbeziehung der Bürger. In einem ersten Schritt werden alle energierelevanten Daten der Gemeinde erhoben – also die Verbräuche an Strom, Gas, Wasser, Wärme und durch Mobilität. Auf diese Ist-Analyse folgt die Potenzial-Analyse im Bereich der erneuerbaren Energien. Dann kommt die Gemeinde mit ins Spiel: Im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung werden die neu gewonnenen Daten und Fakten präsentiert und Bürger wie Vertreter von Industrie, Handel und Gewerbe können in Diskussionen und Workshops ihre Spar- und Effizienzvorschläge einbringen. „Damit erhoffen wir uns weniger Anträge und Formulare und dafür mehr Praxisorientierung sowie eine schnelle und direkte Umsetzung der Maßnahmen“, sagte Bürgermeister Jörg-Michael Teply nach der Vertragsunterzeichnung für die am Beginn des Verfahrens stehende CO2-Bilanzierung. Diese wird vom baden-württembergischen Umweltministerium mit 50 Prozent der Kosten bezuschusst, so Birgit Schwegle von der Umwelt- und EnergieAgentur Kreis Karlsruhe.
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