Sonntag, 3. Mai 2026

Markt ErlbachBau einer Hauptenergiezentrale

[31.05.2023] Der Energieversorger Naturstrom baut jetzt in der Marktgemeinde Markt Erlbach eine neue Hauptenergiezentrale. Diese wird das örtliche Nahwärmenetz zu 100 Prozent mit regenerativer Energie beheizen.
In der Markt Erlbach baut der Energieversorger Naturstrom jetzt eine neue Hauptenergiezentrale.

In der Markt Erlbach baut der Energieversorger Naturstrom jetzt eine neue Hauptenergiezentrale.

(Bildquelle: naturstrom AG)

In der bayerischen Marktgemeinde Markt Erlbach (Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim) baut der Energieversorger Naturstrom eine neue Hauptenergiezentrale. Wie Naturstrom mitteilt, wird die Zentrale das örtliche Nahwärmenetz mit 100 Prozent regenerativer Energie aus Sonne und Holz beheizen. Die Bauarbeiten für die Hauptenergiezentrale an der Frankenstraße hätten bereits begonnen.
Der Wärmebedarf der angeschlossenen Gebäude werde durch eine Kombination verschiedener Technologien gedeckt werden. In zwei Biomassekesseln mit einer Leistung von jeweils 1,25 Megawatt komme dabei regionales Brennmaterial aus Waldhackgut zum Einsatz. Zusätzlich werde die Kraft der Sonne durch eine rund 1.500 Quadratmeter große Solarthermieanlage eingefangen. Besonders im Sommer leiste sie einen wichtigen Beitrag zur brennstofffreien Wärmeversorgung – so könnten circa 144 Tonnen Waldhackgut pro Jahr eingespart werden. Damit alle angeschlossenen Gebäude zuverlässig rund um die Uhr die gewonnene Wärme nutzen können, werde die Energie in zwei großen Pufferspeichern mit jeweils 100 Kubikmeter zwischengespeichert.
Bereits im Herbst 2018 habe die Umsetzung einer Wärmeversorgung gestartet, die vollständig auf erneuerbaren Energien basiert. So habe Naturstrom nicht nur die ersten Nahwärmetrassen verlegt, sondern auch die erste Energiezentrale am Schulzentrum der Marktgemeinde errichtet.
Durch Netzerweiterungsmaßnahmen im Jahr 2022 würden mittlerweile mehr als 100 private, kommunale und gewerbliche Anschlussnehmerinnen und -nehmer durch das Nahwärmenetz versorgt. Damit die Wärmebelieferung des erweiterten Netzes dauerhaft sichergestellt werden kann, sei von Anfang an der Bau einer zweiten Energiezentrale vorgesehen gewesen.





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