UntermaßholderbachEffizientestes Bioenergiedorf

Das Bioenergiedorf Untermaßholderbach ist gestartet.
v.l. Thilo Michler, Oberbürgermeister Öhringen; Franz Untersteller, baden-württembergischer Umweltminister; Otto Weidmann, Projektleiter; Roland Steinbach, Ortsvorsteher Untermaßholderbach; Sebastian Damm, H-O-T Geschäftsführer
(Bildquelle: Bioenergie-Region H-O-T)

Das Bioenergiedorf Untermaßholderbach ist gestartet.
v.l. Thilo Michler, Oberbürgermeister Öhringen; Franz Untersteller, baden-württembergischer Umweltminister; Otto Weidmann, Projektleiter; Roland Steinbach, Ortsvorsteher Untermaßholderbach; Sebastian Damm, H-O-T Geschäftsführer
(Bildquelle: Bioenergie-Region H-O-T)
Untermaßholderbach ist jetzt von Franz Untersteller, Baden-Württembergs Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft, offiziell als Bioenergiedorf ausgezeichnet worden. Wie das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz mitteilt, ist die Kommune das erste Bioenergiedorf, das sich zu 100 Prozent mit erneuerbarer Wärme versorgt. Damit gehöre die 110-Einwohner-Gemeinde zu den effizientesten Bioenergiedörfern in ganz Deutschland. In den vergangenen zehn Monaten sei in Untermaßholderbach ein Nahwärmenetz entstanden, das insgesamt 30 Wohn- und Betriebsgebäude mit erneuerbarer Wärme aus der örtlichen Biogasanlage versorge. Darüber hinaus exportiert die Kommune auch regenerativ erzeugten Strom. „Durch den Einsatz modernster Technik kann in Untermaßholderbach nach ersten Schätzungen bis zu 30 Prozent an Biomasse eingespart werden, weil alte Anlagen, darunter viele Scheitholzkessel, ersetzt werden“, sagt Wolfgang Eißen, Leiter des Regionalbüros der Bioenergie-Region Hohenlohe-Odenwald-Tauber (H-O-T). Dadurch spare das Projekt rund 50.000 Liter Heizöl pro Jahr ein. Künftig wollen sich die Energieexperten der Bioenergie-Region H-O-T verstärkt dem Effizienzgedanken widmen. „Angesichts eines sehr beachtlichen, aber dennoch begrenzten Potenzials an Biomasse kommt einer nachhaltigen Nutzung eine hohe Priorität zu“, sagt Sebastian Damm, Geschäftsführer der Bioenergie-Region H-O-T.
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