IqonyEU-Geld für HydrOxy Hub

HydrOxy Hub ist eines von 41 EU-geförderten Projekten.
(Bildquelle: Iqony)
41 Großprojekte, darunter 13 aus dem Themenbereich „Elektrifizierung und Wasserstoffanwendungen in der Industrie“, werden vom EU Innovationsfonds im dritten Call gefördert. Das Projekt zur Entwicklung eines HydrOxy Hubs in Duisburg-Walsum durch das Essener Energieunternehmen Iqony ist eines davon. Dies gab die Europäische Kommission am 13. Juli 2023 bekannt. Im Rahmen dieses Projektes entwickelt Iqony laut eigenen Angaben eine Wasserstofferzeugungsanlage (Wasserelektrolyseanlage), die Ende 2027 klimaneutralen, grünen Wasserstoff erzeugt. Den grünen Wasserstoff beabsichtigt Iqony an die lokale Stahlindustrie sowie an Verkehrsunternehmen und andere Industriezweige zu liefern. Die beim Betrieb der Elektrolyse entstehende Wärme werde in ein Fernwärmesystem eingespeist.
Andreas Reichel, CEO und Arbeitsdirektor von Iqony, sagt: „Dass die EU-Kommission der Förderung unseres HydrOxy Hubs zugestimmt hat, erfüllt uns mit Freude und Zuversicht. Die positive Rückmeldung aus Brüssel bestätigt uns darin, weiter an neuen Technologien zu arbeiten und mit ambitionierten Projekten zur Dekarbonisierung eines der wichtigsten Industriestandorte in Deutschland beizutragen.“
Ralf Schiele, COO von Iqony, erklärt: „Bei unserem HydrOxy Hub in Duisburg-Walsum handelt es sich um ein Wasserstoff-Leuchtturmprojekt. Wir werden eine hohe Treibhausgaseinsparung von etwa 1,3 Millionen Tonnen CO2 in den ersten zehn Betriebsjahren erreichen. Bereits in der ersten Ausbaustufe im Jahr 2027 wird die Anlage eine Leistung von 157 Megawatt (MW) erreichen.“
Die Maximalleistung von 520 MW wird nach drei Ausbaustufen zur Verfügung stehen, teilt Iqony mit. Die weitere Planung nach 2027 orientiert sich an der tatsächlichen Nachfrage nach grünem Wasserstoff. Zurzeit gehen die Planungen davon aus, dass die Endausbaustufe Anfang des kommenden Jahrzehnts erreicht wird.
Der EU-Innovationsfonds fördert innovative Projekte, die alternative Wege zur Nutzung fossiler Brennstoffe in der Industrie sowie im Bereich Erzeugung von grünem Wasserstoff aufzeigen. Sämtliche eingereichten Vorschläge wurden hinsichtlich der Kriterien Innovationsniveau, Potenzial zur Vermeidung von Treibhausgasemissionen, finanzielle und technische Reife sowie Expansionspotenzial und Kosteneffizienz von unabhängigen Gutachtern geprüft.
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